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DHL fordert gezahlten Schadenersatzbetrag für ein verlorenes Pakete nun zurück

| 21.09.2018 11:08 |
Preis: 30,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


11:50
Guten Tag an die Frag-Einen-Anwalt.de Anwälte,

es geht um folgenden Fall:

1) Artikel über eBay an eine Käufer in den USA in Höhe von 500,00 € im Dezember 2017 verkauft
2) Artikel zeitnah im Dezember 2017 mit Sendungsnummer (DHL Paket international bis 500,00 € versichert) verschickt
3) Nachforschungsantrag Anfang Januar 2018 gestellt.
4) Sendung konnte von DHL oder USPS 8 Wochen lang nicht lokalisiert werden.
5) im März 2018 dann den Antrag auf Schadenersatz gestellt welcher von DHL auch ausbezahlt wurde.
6) Auf dem Antragsformular einen Haken gesetzt bei

"Ich/Wir beantrage(n) Schadenersatz vor der endgültigen Klärung. Falls die Nachforschungen ergeben sollten, dass die Voraussetzungen für die Ersatzleistung nicht gegeben waren, verpflichte(n) ich mich/wir uns, den Ersatzbetrag sofort zurückzuzahlen.

Ich bin/Wir sind damit einverstanden, dass der Ersatzbetrag von meinem/unserem nachstehend bezeichneten Konto im Lastbuchungsverfahren eingezogen wird. " <- Keine Kontoverbindung eingetragen

7) Nun 6 Monate nach der Schadensersatzleistung fordert DHL den Betrag wieder zurück, mit der Begründung

"Wir haben nochmals recherchiert und festgestellt Ihre Sendung wurde entgegen unsere bisherigen Information am xx.xx.2018 ausgeliefert. Deshalb brauchen wir Ihre Unterstützung. Wir bitten Sie deshalb den Betrag innerhalb von 14 Tagen ...)

Muss ich den Betrag nun zurück zahlen? Schließlich habe ich dem Kunden ja eine Gutschrift zukommen lassen und werde nur schwer hier eine Forderung durchsetzen können, da vor allem von DHL noch nicht einmal ein Beweis für die angebliche Zustellung erbracht wurde.

Danke und beste Grüße!
21.09.2018 | 12:29

Antwort

von


(919)
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33609 Bielefeld
Tel: 0521/178960
Web: https://www.reinhard-otto.de
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Guten Tag,

ich beantworte Ihre Anfrage auf der Grundlage der dazu mitgeteilten Informationen wie folgt:

Grundsätzlich sind Sie zu einer Rückzahlung verpflichtet, da Sie der vorläufigen Regulierung durch Setzen des Häkchens zugestimmt haben.

Allerdings sollten Sie die Behauptung von DHL, die Zustellung sei erfolgt, nicht ungeprüft glauben. Sie habe ja im Zweifel auch den Empfänger, der bestätigen kann, die Sendung nicht erhalten zu haben.

Weist allerdings DHL die Zustellung der Sendung nach, müssen Sie zurückzahlen und sehen, dass Sie das Geld dann vom Kunden zurückerhalten.

Mit freundlichen Grüßen


Nachfrage vom Fragesteller 24.09.2018 | 11:48

Guten Tag,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Nur für die Zukunft: bei den neueren Schadensersatz-Formularen von DHL gibt es die Vorbehaltserklärung mit dem Haken und dem Text

"Ich/Wir beantrage(n) Schadenersatz vor der endgültigen Klärung. Falls die Nachforschungen ergeben sollten, dass die Voraussetzungen für die Ersatzleistung nicht gegeben waren, verpflichte(n) ich mich/wir uns, den Ersatzbetrag sofort zurückzuzahlen. Ich bin/Wir sind damit einverstanden, dass der Ersatzbetrag von meinem/unserem nachstehend bezeichneten Konto im Lastbuchungsverfahren eingezogen wird. "

in der Form nicht mehr.

Bin ich dann in einem solchen Falle trotzdem zur Erstattung eines bereits an mich ausgezahlten Schadenersatzsbetrages nach so einer großen Zeitspanne verpflichtet?

Danke und noch eine erfolgreiche Woche!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.09.2018 | 11:50


Guten Tag,
für Ihren Vertrag mit DHL gelten die bei Vertragsschluss vereinbarten Bestimmungen. Spätere Änderungen der AGB berühren nicht den bereits bestehenden Vertrag.

Mit freundlichen Grüßen

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