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DHL Sperrgut Artikel beschädigt

| 30.04.2019 00:00 |
Preis: 39,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


in unter 1 Stunde
Hallo,

ich habe ein Fahrzeug verkauft und dem Käufer noch einen Zubehörartikel versprochen.
Es handelt sich um einen ziemlich robusten Gegenstand aus GFK welcher 1,80m lang ist und daher etwas unhandlich für den gewöhnlichen Pakettransport.
Der Gegenstand hat einen Wert von 700€ und hatte Gebrauchsspuren (Kratzer spielten keine Rolle) und grundsätzlich ist es ein Aerodynamikteil aus GFK dass ziemlich Robust in Bodennähe montiert wird. Der Gegenstand war etwas schwierig zu verpacken da lang, robust und eh für den Außeneinsatz gedacht. Kurzes Ende der Geschichte - es wurde in zwei Teile gebrochen / geknickt.
https://www.hamann-motorsport.com/fileadmin/user_upload/assets/price/BMW/M-Modelle/BMW_M6_E63-E64_D.pdf

DHL beruft sich darauf dass der Artikel nicht ausreichend verpackt worden ist.
Ich behaupte dass der Artikel sehr wohl stürze aus über 1m Höhe aushält, bei Spannungen nachgibt, nicht brüchig oder fragil ist und vielen Kräften standhält. Von der Gegenseite wird behauptet dass der Artikel nicht gegen Druck, Stoß und Fall gesichert ist.
Ich behaupte dennoch: Es wurde durch eine unsachgemäße Handhabung (1,80m Länge) gebrochen mit einer Kraft - die keine andere Verpackung dieser Größe gerettet hätte.
Und wenn der Artikel gegen die AGB verstößt - hätte er nicht angenommen und transportiert werden dürfen.

Meine Ersatzforderung hat der Versanddienstleister zum zweiten Mal abgelehnt.
Was wären die nächsten möglichen Schritte? Ein Gutachten? und wurde (da es mit dem Fahrzeugverkauf zusammenhängt) eine Verkehrsrechtsschutz Versicherung fürs weitere Vorgehen greifen? Aktuell fühle ich mich etwas bloßgestellt da das Unternehmen Geld für eine Dienstleistung verlangt, diese nicht ausführt, noch größeren Schaden verursacht und sich aktiv im Recht fühlt.
30.04.2019 | 00:30

Antwort

von


(265)
Am Wissenschaftspark 29
54296 Trier
Tel: 06514628376
Web: http://www.zimmlinghaus.de
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworte:

Wenn Sie die Gegenseite erfolglos unter Fristsetzung zum Schadensersatz aufgefordert haben, wäre der nächste Schritt die Klage. Ich gehe nicht davon aus, dass die Verkehrs-Rechtsschutz-Versicherung die Kosten dafür trägt, sofern es sich ausschließlich um eine Rechtsschutzversicherung für Verkehrsrecht handelt. Allerdings bestehen die meisten Rechtsschutzversicherungen aus einem Paket, das möglicherweise aus Ihren Fall mit abdeckt. Sie sollten also zum Telefon greifen und dort vorab anfragen. Ich denke nicht, dass es sinnvoll ist, jetzt schon ein Gutachten einzuholen. Das kann schnell teuer werden und Sie könnten auf den Kosten sitzen bleiben. Außerdem würde das Gericht im Falle eines Klageverfahrens wahrscheinlich ohnehin ein Sachverständigengutachten anfordern.

Sie sollten daher zunächst bei der Rechtsschutz anfragen, ob die Kosten übernommen werden. Wenn dies der Fall ist, sollten Sie einen Anwalt vor Ort aufsuchen, der dann eine Klage einreichen kann. Wenn kein Kostenschutz gewährt wird, würde ich aufgrund des nicht unerheblichen Kostenrisikos eher dazu tendieren, die Sache auf sich beruhen zu lassen.

Ich hoffe, Ihre Frage in Ihrem Sinne beantwortet zu haben und wünsche Ihnen alles Gute in dieser Angelegenheit.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Zimmlinghaus
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 30.04.2019 | 00:33

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