Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

DHL Paketshop Provisionen

05.03.2021 10:43 |
Preis: 89,00 € |

Transportrecht, Speditionsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo, wir betreiben in unserem Geschäft zusätzlich einen DHL Paketshop. Wir erbringen dort Dienstleistungen für DHL, haben einen DHL Standardvertrag und lagern dort Paket bis zur DHL-Abholung durch DHL Fahrzeuge. Wir erhalten je eingeliefertem Paket eine Pauschalvergütung im Vertrag beziffert als
"""" Annahme frankierter DHL Pakete mit Online-Frankaturen """""""
Über die Höhe der Provision wird nur direkt an einen Anwalt berichtet.

In erreichbarer Nähe befindet sich eine sogenannte DHL mechanische Zustellbasis. Dabei handelt es sich um ein Zwischendepot, das die größeren Paketzentren (wie Krefeld Bochum und andere) entlasten soll. In unserem Paketshop werden täglich zahlreiche Pakete eingeliefert, auch von Geschäftskunden. Wir verfügen über unbegrenzte Lagerkapazitäten (auch für die DHL Pakete) und betreiben auch aktiv Werbung für unseren Paketshop. Dies führte dazu, das vor 2 Jahren ein bestimmter Geschäftskunde auf uns aufmerksam wurde. Er und sein Kurierdienst wurden konkret aufgrund einer Firmendarstellung im Google auf uns aufmerksam. Ab diesem Zeitpunkt lieferte er täglich über einen Kurierdienst grosse Paketmengen bei uns ein, zunächst unter hundert, später wurden es dann mehrere Hundert am Tag, zeitweise auch mehr als Tausend.
Ende des letzten Jahres lieferte der Kunde von einem Tag auf den anderen keine Pakete mehr bei uns ein. Da wir in ständigem Kontakt auch in anderen Produktbereichen mit diesem Kunden stehen, haben wir nach dem Grund gefragt.
Der Kunde gab an und bekräftigte dies auf Nachfrage auch schriftlich und vor Zeugen, das DHL ihm
und seinem Logistikpartner unmissverständlich mitgeteilt habe, er müsse etwa 50 bis 60 cent mehr Gebühr für ein Paket zahlen, wenn er es denn weiterhin in einen Paketshop einliefern würde. Mit einer derartigen Erhöhung der Fracht macht für den Kunden eine Einlieferung im Paketshop keinen Sinn. Der Kunde wurde somit von DHL dazu gedrängt, seine Pakete direkt in eine mechanische Zustellbasis einzuliefern, die für eine derartige Anlieferung weder zu normalen Zeiten noch zu Corona-Zeiten überhaupt geeignet ist. Trotzdem lieferte der Kunde nach Anfrage bereits mehr als 50.000 Pakete in dieser Zustellbasis ein, da eine Paketshopeinlieferung bei unserem SHOP hohe Zusatzkosten beim Kunden verursachen würde. Die Menge kann auf Wunsch genau beziffert werden.
Die Einlieferung in der Zustellbasis bringt nur Nachteile, von der Corona Problematik einmal abgesehen erhält der Kunde beispielsweise keine Scans seiner Pakete - diese Scans erfolgen erst einige Zeit später in einem sog. DHL Hub in der Weiterverarbeitung.
Für uns ist es klar, der Kunde sollte von DHL vom Paketshop verdrängt werden, um DHL die Paketgebühren die sonst an uns (den DHL Shop) gezahlt werden müssen, zu ersparen. Dies entspricht jedoch keinem fairen Wettbewerb und sollte präventativ über das Kartellamt verfolgt werden.
Zudem widerspricht es auch dem von DHL selbst heraus gegebenen "Verhaltenskodex"
So schreibt DHL selbst:

Wir sind uns unserer besonderen unternehmerischen Verantwortung gegenüber der Umwelt, der Gesellschaft und unseren Beschäftigten bewusst und machen dies in unseren Geschäftspraktiken und unserer täglichen Arbeit deutlich.

Insgesamt beschreibt unser Verhaltenskodex Verhaltensweisen, Überzeugungen und Standards, die wir als Anspruch an uns selbst und als Grundlage gelebter Praxis verstehen. Er ist unverzichtbarer Bestandteil unseres Selbstverständnisses, Ausdruck unserer Konzernwerte und zahlt auf unser Kundenversprechen "Excellence. Simply Delivered." ein.

Der Konzernvorstand bekennt sich zu den in diesem Verhaltenskodex enthaltenen Werten und erwartet von allen Beschäftigten, Führungskräften und Geschäftsführern, diese Werte im beruflichen Alltag vorzuleben und zu einer von Respekt geprägten Unternehmenskultur beizutragen.

In unserem Fall ist das Verhalten von DHL sowohl zum Nachteil des Kunden als auch zu unserem Nachteil lediglich um Paketgebühren zu sparen gelinde gesagt eine Schweinerei und es ist auch kein Einzelfall, wie Recherchen in den letzten Monaten ergeben haben.
Der Kunde wurde mit "Erpressung" durch höhere Paketgebühren - ich bin juristischer Laie- davon abgebracht
seine Pakete bei uns einzuliefern. Dieses Verhalten sollte zivilrechtliche und kartellrechtliche Konsequenzen haben und dafür suchen wir einen Anwalt mit Erfahrung mit Konzernstrukturen und Medien.

So schreibt DHL selbst:

Respekt, Toleranz, Ehrlichkeit und Integrität gegenüber Beschäftigten, Kunden und der breiten Öffentlichkeit gelten auch für unseren Dialog in den sozialen Medien. Als Unternehmensangehörige äußern wir uns daher stets respektvoll und professionell. Der Missbrauch geistigen Eigentums oder die Veröffentlichung vertraulicher oder interner Daten und Informationen ist untersagt.

Von respektvollem Umgang ist keine Spur.

Dies ist nur eine erste Kotaktaufnahme und alle Anwaltsantworten und /oder ANfragen werden gleichberechtigt abgearbeitet.

05.03.2021 | 11:14

Antwort

von


(1067)
Hallestr. 101
53125 Bonn
Tel: 0228 629 46 462
Tel: 0179 4822457
E-Mail:

Sehr geehrter Fragensteller,

das Konzept der Plattform ist von Ihnen offenbar nicht vollständig erfasst worden.

Die Fragen dienen der rechtlichen Beurteilung durch einen Anwalt und nicht einem Pool zwecks Bewerbung. Wenn Sie mögen, stelle ich aber Ihre Kontaktdaten hier online. Geben Sie mir diese per Nachfragefunktion gerne an und dann stelle ich sie gerne in den thread, damit alle Anwälte diese einsehen können.

Ansonsten gilt:

1) Ein Anspruch aus § 280 BGB ist durchaus möglich. Da bin ich sehr optimistisch.

2) Gleiches gilt für kartellrechtliche Ansprüche.

Über Ihre Nachfragen freue ich mich wie auch eine Bewertung mit 5,0 und danke hierfür im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Saeger


ANTWORT VON

(1067)

Hallestr. 101
53125 Bonn
Tel: 0228 629 46 462
Tel: 0179 4822457
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht, Miet und Pachtrecht, Familienrecht, Erbrecht, Baurecht, Vertragsrecht, Gesellschaftsrecht, Strafrecht, Verwaltungsrecht, Internationales Recht, Nachbarschaftsrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 81014 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Danke für die schnelle Antwort. Sehr verständlich. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antwort kam sehr schnell und überdies wurde die Rückfrage prägnant und zügig beantwortet. Ich würde mich jederzeit wieder vertrauensvoll an ihn wenden. Jedem, der dringend juristischen Rat sucht, nur zu empfehlen! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr Freundlich und kompetent sehr Ausführlich weitergeholfen nur zu Empfehlen . Herzlichen Dank ...
FRAGESTELLER