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DHL Paketabrechnung / Paketentgeldabrechnung

| 23.08.2018 09:23 |
Preis: 48,00 € |

Transportrecht, Speditionsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Saeger


Wir sind DHL Geschäftskunde - versenden unsere Waren mit dem Versanddienstleister DHL.

Unserer Paketabrechnung erfolgt monatlich so auch im Vertrag wie folgt deklariert

"Die Abrechnung erfolgt monatlich je Abrechnungsnummer mit dem Zahlungsziel sofort zahlbar".

Jetzt stellt uns DHL nachträglich zum 20. August für die Monate Mai und Juni 2018 (Juli wird noch folgen) einen Sperrgutzuschlag nächträglich in Rechnung....Es wird quasi ein nächträglich Zuschlag für bereits erfasste und mit dem normalen Beförderungsentgeld bezahlten Pakete gefordert.

Hier die Leistungsbeschreibung aus unserem Vertrag.

"Leistungsbeschreibung
Der Preis richtet sich nach den für die einzelnen Versandleistungen vereinbarten Entgelten zzgl.
etwaiger Entgelte für Services. Die in dieser Leistungsbeschreibung für Zusatzleistungen/Services
angegebenen Entgelte geben nur nachrichtlich die bei Vertragsschluss gültigen Preise wieder.
Gemäß § 4.1 des Vertrages sind -soweit in dieser Leistungsbeschreibung nicht ausdrücklich ein
Festpreis vereinbart ist - für Zusatzleistungen/Services die zum Einlieferungszeitpunkt in den
"Leistungen und Preise" genannten Entgelte zu zahlen. Die Entgelte sind stückbezogen, soweit bei
den einzelnen Leistungen nichts anderes vereinbart ist.
Bei Zahlung per Lastschrift ermächtigt der Absender DHL, anfallende Entgelte über sein
angegebenes Konto einzuziehen. Die Entgelte werden zum vereinbarten Zeitpunkt vom Konto
abgebucht. Abweichend dazu können andere Zahlungsmodalitäten vereinbart werden"


DHL verweist auf die 1 jährige Verjährungsfrist.
Unserer Meinung nach hätte die Zusatzleistung "Sperrgut" direkt in Verbindung mit dem normalen Paketentgeld in der monatlich Abrechnung erfolgen müssen, da die Pakete auch erfasst und befördert worden.

Sehr geehrter Fragensteller,

eine Verjährungsfrist hat erst einmal nichts mit der nachträglichen Korrekturmöglichkeit zu tun.

Kalkulationsirrtümer sind nach den §§ 119 ff BGB grds. unbeachtlich, berechtigen nicht zur Anfechtung und gehen zu lasten desjenigen, der sich vertut. In diesem Fall an sich zur lasten der Post.

Der zitierten Leistungsbeschreibung kann man auf jeden Fall keine nachträgliche Änderungsmöglichkeit ableiten.

Mit freundlichen Grüßen
D. Saeger
- RA -

Bewertung des Fragestellers 27.08.2018 | 08:57

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