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DDR-Bungalow ohne Heizung - Grenzbebauung

16.09.2019 20:25 |
Preis: 42,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Brigitte Draudt


Ich habe ein unbebautes Grundstück .An die Grundstücksgrenze - im Abstand von 1,5m wurde zu DDR-Zeiten ein Fertigteilbungalow gebaut (1975). Er war ohne Heizung.

Jetzt hat der aktuelle Eigentümer im Jahr 2012 einen Ofen einbauen lassen. Ich bin über die Baubehörde dagegen vorgegangen - hatte aber keinen Erfolg.

Jetzt meine Fragen:

1. Kann ich trotz der verstrichenen Zeit gegen die Heizung vorgehen - immerhin habe ich ja bei der Baubehörde interveniert - geklagt habe ich nicht.
2. Kann ich - gegen die Beheizung, gegen die Unterschreitung der Abstandsflächen - oder gegen was anderes vorgehen?

Bitte bei der Antwort eventuelle Gesetze und ggf. Urteile angeben. Bitte keine Antwort wie "Suchen Sie sich einen Anwalt vor Ort".

Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Frage gerne wie folgt:

Es könnte Ihnen zwar ein nachbarrechtlicher Beseitigungsanspruch zustehen, doch dieser unterliegt der dreijährigen Verjährung, welche längst hinsichtlich beidem verstrichen ist.

Gegebenenfalls hätten Sie auch einen Nachbarwiderspruch einlegen können, doch dies ist auch zu spät. Hier kann die Frist höchstens ein Jahr betragen.

Ich hoffe Ihnen weiter geholfen zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen Draudt Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 17.09.2019 | 12:27

Vielen Dank für Ihre Antwort. Ab wann geht der neu geschaffene "Bestandsschutz" verloren? Oder gilt die Verletzung der Grenzabstände jetzt für immer als zulässig?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.09.2019 | 12:39

Sehr geehrter Fragesteller,

Die Verjährung bedeutet nicht, dass die Verletzung der Grenzabstände zulässig ist, sondern nur, dass Ihre etwaigen Rechte nicht mehr geltend gemacht werden können.
Als Lösung kommt höchstens noch in Frage, dass Sie diesbezüglich beim Bauamt vorstellig werden. Als Amt kann es immer tätig werden.

Mit freundlichen Grüßen

Draudt
Rechtsanwältin

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