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DBA D-CH

06.07.2009 21:51 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Ich möchte folgende geplante Situation vorab klären:

In Deutschland ist eine GmbH vorhanden, deren Geschäftsführer in Deutschland für die GmbH tätig ist.
Wohnsitz dieses GF ist in der Schweiz und er ist in Dtl. abgemeldet.
Er arbeitet in Dtl. für die GmbH vor Ort und stellt dafür an die GmbH Rechnungen aus selbstständiger Arbeit (keine Anstellung).
Wo muss er diese Einkünfte versteuern ?
Besteht eine Abhängigkeit, wie lange er in D arbeitet (>< 183 Tage) ?

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie zunächst vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich im Folgenden gerne beantworte.

Nach Ihren Schilderungen sind die Einkünfte in Deutschland zu versteuern. Dabei kann offen bleiben, ob es sich um gewerbliche Einkünfte im Sinne des Art. 7 DBA Schweiz handelt, oder sich in Ihrem Falle Art. 15 Abs. 4 DBA Schweiz als lex specialis durchsetzt.

Die 183-Tage Regelung kommt unter keinen Umständen zur Anwendung. Selbst wenn Ihre Tätigkeit als unselbstständig zu qualifizieren wäre, würde eine Anwendung an Art. 15 Abs. 2 b) scheitern.

Zu keinem anderen Ergebnis kommt man, wenn die Tätigkeit als freiberuflich im Sinne von Art. 14 DBA Schweiz zu werten wäre.

Bitte berücksichtigen Sie, dass die vorstehenden Ausführungen auf den mitgeteilten Sachverhalt beruhen. Auch das Weglassen von scheinbar belanglosen Gegebenheiten kann zu einer völlig unterschiedlichen rechtlichen Würdigung führen.

Ich möchte darüber hinaus vorsorglich anmerken, dass die deutschen Steuer- und Sozialversicherungsbehörden die selbstständige Tätigkeit eines Nicht-Gesellschafter-Geschäftsführers nur in Ausnahmefällen als solche anerkennen. In der Regel wird eine solche Tätigkeit als abhängige/unselbstständige Beschäftigung qualifiziert.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt

Rückfrage vom Fragesteller 06.07.2009 | 22:51

ergänzend sei angemerkt, dass es sich um einen Gesellschafter-Geschäftsführers handelt. Er besitzt die GmbH zu 100%.

Ändert sich die Situation, wenn der GF in der Schweiz selbst eine GmbH hat und von dort aus nach Dtl. tätig wird ?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 06.07.2009 | 23:08

Sehr geehrter Fragesteller,

der Mindesteinsatz in Höhe von EUR 20,- ist für eine einfache Frage gedacht. Die Nachfragefunktion ist darüber hinaus für Verständnisfragen vorgesehen. Sie schildern dagegen eine veränderten, neue Sachverhalts-/Gestaltungsalternative.

Bitte haben Sie Verständnis, dass ich die Nachfrage unter diesen Umständen nicht beantworte.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt

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