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DBA CH - Deutsche EST 2009

| 23.02.2011 17:57 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Arbeite seit 5 Jahren als Angestellter in CH, zahle gem. DBA volle Quellensteuer auf Bruttobetrag und verzichte auf detaillierte Steuererklärung in CH – die dort auch nicht verlangt wird. Bescheinigung des CH Steueramtes über korrekt entrichtete QSt wurde auch bisher vom deutschen FA akzeptiert und Freistellung der CH Einkünfte von deutscher Besteuerung korrekt erteilt, aber Progr.vorbehalt auf anderweitige in D zu versteuernde Einkünfte. 2006 – 2008 angewendet - für mich kein Problem, wenn auch teuer

Nunmehr erstmals Rückfrage des dt. FA zur gerade erst eingereichten ESt-Erklärung 2009 : Dt. FA bittet neu um Schweizer Steuererklärung (Nachweis dass QSt auch tatsächlich entrichtet wurde / geflossen ist) – kann das denn sein, hat sich da was geändert ? Das steht doch im übl. QSt-Bescheid sowieso drin oder ist es einfach ein Missverständnis des Sachbearbeiters ? Ob QSt oder nachfolgende St-Erklärung beeinflusst doch Gültigkeit des DBA und Freistellung vom deutschen Zugriff nicht, Hautsache CH hat ihr Besteuerungsrecht voll ausgeübt.

Zusatzfrage : Deutsches FA verlangt „Nachweis" der Fahrtkosten (km, 46 x Deu-CH und zurück sowie lokale Fahrten zum Büro in CH) zur Anerkennung der Werbungskosten für CH Einkünfte, was den Progressionsvorbehalt etwas nach unten bringen würde. Ist das sinnvoll ? Bleibt dadurch das DBA auch wirklich unangetastet ? Oder soll ich einfach max. Werbekostenpauschale beantragen, die sowieso und in jedem Falle überschritten wird (Miete, Fahrten etc.)

Sehr geehrter Fragesteller,

nein, hier hat sich nichts geändert seit 2008 bzw. 2009. Sie müssen nachweisen, dass die Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit tatsächlich in der Schweiz versteuert wurden. Hierfür reicht bei meinen Mandanten aus, dass der Lohnausweis vorgelegt wird. Im Feld 12 des Lohnausweises wird die Quellensteuer ausgewiesen. Dies müsste dem Finanzamt reichen. Ihre Einkünfte sind nach Ihrer Schilderung auf jeden Fall von dem deutschen Besteuerungsrecht freizustellen.
Auch wenn Sie Werbungskosten nachweisen, bleibt auf jeden Fall das Besteuerungsrecht im Tätigkeitsstaat, also der Schweiz.

Mit besten Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 24.02.2011 | 08:54

vielen Dank für die schnelle und klare Antwort - noch eine Nachfrage zu den Werbungskosten für das Einkommen in der CH : kann ich einfach Pauschale beantragen oder lohnt es sich, die Kosten (Hotel, Fahrten, 12 Mt Miete, pers. bezahlte Bewirtungen) geltend zu machen ? Ist das nicht sowieso plafondiert ?
Hintergrund : CH berechnet QSt auf Bruttoeinkommen (daher auch relativ niedriger Steuersatz) und nicht auf nachgewiesenes Netto nach Abzügen, dabei dann aber keine ESt-Erklärung in CH erforderlich. Wie geht aber FA Deu beim Ansatz des CH Einkommens für Progr. vorbehalt vor ? Anerkennen die das reduzierte Nettoeinkommen als Grundlage für Progr. vorbehalt - und wo sind die Grenzen ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.02.2011 | 10:18

Ich habe Ihnen per E-mail geantwortet.

Ergänzung vom Anwalt 24.02.2011 | 11:18

Nochmals zur Klarstellung:
Für in Deutschland steuerfreien Arbeitslohn, welchen Sie in der Schweiz versteuert haben, können Sie in der deutschen Einkommensteuererklärung in der Anlage N keine Werbungskosten ansetzen.
Das deutsche FA kann doch nicht über die Anerkennung von Berufsauslagen in der Schweiz entscheiden. Ich weiss natürlich nicht wie hoch Ihr Einkommen in der Schweiz ist und wie hoch Ihre Berufsauslagen sind. Je nach Höhe des Einkommens können Sie einen Pauschalabzug für Berufsauslagen geltend machen. Dies können Sie auch dem Finanzamt in Deutschlan gegenüber mitteilen.

Bewertung des Fragestellers 24.02.2011 | 08:44

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"schnelle Antwort, danke
es gäbe noch viel Fragen, man wird zwischen Deu und CH "zermahlen", die deutsche Haltung ist dabei das Problem"