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Couch beschädigt - Reparatur nicht möglich - Einigung mit Regulierer der Versicherung

27.05.2008 19:42 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Sehr geehrte Damen und Herren,

eine gute Freundin hat meine neuwertige, zum Schadenzeitpunkt ca. 9 Monate alte Couch beschädigt. Der Schaden wurde der Versicherung gemeldet, diese hat einen Regulierer geschickt, der mir einen Ausgleich von 500 Euro angeboten hat. Neupreis der Couch war 2.400 Euro.

Ich habe die Regulierung abgelehnt und mich nun fast 8 Wochen darum bemüht einen Dienstleister zu finden der den Schaden (mehrere tiefe Kratzer im Leder an einer Sitz-Stelle) wieder reparieren kann. Leider wird eine Reparatur nicht möglich sein. Ein Neubeziehen der gesamten Couch lehnt der Regulierer ab - was ich sogar verstehen kann, da die Kosten vermutlich über den Neupreis hinausgehen würden. Einen Ersatz zu beschaffen geht ebenfalls nicht, da die Couch nicht mehr produziert wird.

Kurzum, mir sind 500 Euro unter der Berücksichtigung, dass der Schaden deutlich sichtbar und die Couch zu neu ist zu wenig. Der Regulierer argumentiert mit Schadenminderungspflicht und dass die Couch in ihrer Funktion nicht eingeschränkt ist. Jedoch scheue ich mich etwas im Falle einer Nichteinigung den Klageweg zu gehen.

Gibt es eine Faustregel wie hoch der Ersatz sein muss auch unter der Berücksichtigung einer Schadenminderungspflicht? Wie Aussichtsreich sind kleine Verfahren gegen große Versicherungen?

Vielen Dank für Ihre Antwort!

Sehr geehrter Fragesteller/in,
vorweg möchte ich Sie darauf hinweisen, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzten kann, sondern ausschließlich den Zweck hat, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Nun zu Ihrer Frage, welche ich unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworte:

Eine Faustregel, wie hoch der Ersatz sein muss, gibt es nicht. Auch unter der Berücksichtigung einer Schadensminderungspflicht ergibt sich eine solche nicht. Grundsätzlich obliegt Ihnen lediglich die Pflicht den Schaden gering zu halten, vgl. § 254 II BGB S. 1 BGB .
In Ihrem Fall sind Sie allein auf einen Gutachter angewiesen.

Der Erfolg eines etwaigen Klageverfahrens hängt natürlich vom Einzelfall ab. In Ihrem Fall müssen Sie beweisen, dass Ihnen ein höherer Schaden - als der von der Versicherung angebotene Schadensausgleich- entstanden ist. Dies können Sie folglich nur durch ein Gegengutachten erreichen. Die Kosten dafür hätten Sie zunächst zu tragen. Die Erfahrungswerte zeigen, dass ähnliche Prozesse oft in einem Vergleich enden, mit der Folge, Sie blieben auf Ihren z.B. Anwaltskosten, Gutachterkosten gebenenfalls sitzen.
Aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten rate ich Ihnen von einer gerichtlichen Geltendmachung des Schadens ab.

Ich hoffe Ihnen weiter geholfen zu haben und stehe Ihnen gerne im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion, zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
André Neumann
Rechtsanwalt

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