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Code Arbeitszeugnis


02.06.2006 21:03 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Hallo zusammen,
folgendes Arbeitszeugnis habe ich von meinem ehemaligen Arbeitgeber erhalten.
Welche Bewertung trifft hierfür in Schulnoten zu?

------------------------------------------------------------
Zeugnis

Herr xxxx xxxxxxx, geboren am xx. xxxx. xxxx, war vom xx. xx. xxxx bis zum xx. xx. xxxx als xxxxx in unserer Unternehmen beschäftigt.

>>>BESCHREIBUNG FIRMA<<<

>>>BESCHREIBUNG MEINER AUFGABEN<<<

Herr xxxxxxx hat sich sehr schnell in sein Aufgabengebiet eingearbeitet. Er setzte seine guten, fundierten Fachkenntnisse sehr erfolgreich ein. Arbeitsmenge und Arbeitstempo lagen weit über dem Durchschnitt.

Herr xxxxxxx war ein fleißiger und pünktlicher Mitarbeiter, der seine Aufgaben zu unserer vollen Zufriedenheit erledigte.

Wir haben ihn als zuverlässigen und verantwortungsbewußten Mitarbeiter kennengelernt.

Sein Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Mitarbeitern und Kunden war stets einwandfrei.

Herr xxxxxxx verläßt uns auf eigenen Wunsch zum 31. 05. 2006

Wir wünschen ihm viel Erfolg auf seinem weiteren Berufsweg und alles Gute für die Zukunft.

xxxx, den 31. Mai 2006
--------------------------------------------------------------

Gibts eventuell in Diesem Zeugnis irgendwelche Codes, die negativ erscheinen?
Alles (inkl. Groß-/Kleinschreibung, Rechtschreibfehler, etc.) in Dem Zeugnis habe ich "so wie es ist" abgeschrieben (außer die beiden Beschreibungen).
Vielen Dank schonmal im Vorraus für eine Beantwortung.

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf den vorliegenden Informationen und im Hinblick auf den Mindesteinsatz gerne beantworte.

1.)
Zur Vollständigkeit der Tätigkeitsbeschreibung kann ich mangels Informationen keine Angaben treffen.

2.)
Die Erledigung der Aufgaben zur „vollen Zufriedenheit“ entspricht gemeinhin der Schulnote „befriedigend/vollbefriedigend“. Der Schulnote „gut“ entspräche „stets zur vollen Zufriedenheit“

3.)
Der Gebrauch des Wortes „kennengelernt“ drückt nach Ansicht der Rechtsprechung das Nichtvorhandensein der im Kontext genannten Fähigkeit oder Eigenschaft aus und ist daher als negativ zu bewerten (LAG Hamm, Urteil vom 27.04.2000, Az.: 4 Sa 1018/99)

4.)
Die Bewertung der Führung als „stets einwandfrei“ entspricht der Schulnote „vollbefriedigend“.

5.)
In der Schlussformel finden sich Angaben zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses, eine sog. Dankes-/Bedauernsformel sowie Zukunftswünsche. Durch Form und Inhalt der Schlussformel kann ein ansonsten gutes Zeugnis entwertet werden. Durch das fehlen der Bedauernsformel kann der Arbeitgeber ausdrücken, dass er das Ausscheiden des Arbeitnehmers gerade nicht bedauert

In Ihrem Zeugnis fehlt der Ausdruck des Bedauerns des Arbeitgebers über Ihr Ausscheiden.
Nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts haben Sie allerdings keinen einklagbaren Rechtsanspruch auf diese Bedauernsformel (BAG, Urteil v. 20.012001, Az.: 9 AZR 44/00).



Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen

Stephan Weingart
Rechtsanwalt


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