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Chef Angelogen angst vor Kündigung

12.07.2008 21:21 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Hallo ich habe eine Frage.
Ich Arbeite im Einzelhandel und dort müssen wir zu Coaching zwecken Verkaufsgespräche aufzeichnen. Bei dem letzen termin für ein Solches Coaching hatte ich kein gespräch also nahm ich eines welches schon längerzurück liegt. aber es kahm herraus das es kein Akutelles gespäch war das ich im vorfeld verteitigte das es Aktuell sei.
Nach einem Personalgespräch wurde mir gesagt das ich dafür eine Abmahnung erhalten würde da es ein vertrauensbruch sei, diese sollte mir am 11.07 übergeben werden. Ich habe sie nicht erhalten nur eine Ladung in unsere firmen Zentrale am kommenden Montag 14.07. Nun meine Frage muss ich mit einer Kündigung rechen wenn ja in welcher form. Reicht mein Vergehen für eine Fristlose Kündigung aus?
Ich muss dazu sagen das ich vor ca. 1 1/2 jahren eine Abmahnung wegen einer Falschaussage gegenüber eines Kunden erhalten habe. Spielt diese Abmahnung dort mit ein ? Bin nun seit 2003 in dem Unternehmen beschäftigt.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen

MfG

xxxxx85

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

unter Zugrundelegung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und in Ansehung Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt:

Da Sie bereits über eine Abmahnung verfügen, welche durchaus aus dem gleichen Leistungsstörungsbereich stammt, könnte das erneute Fehlverhalten bei entsprechender Abwägung Ihres Verhalten und der daraus resultierenden Störung des Geschäftsbetriebes eine verhaltensbedingte Kündigung rechtfertigen.

Eine solche Kündigung ist jedoch nur gerechtfertigt, wenn das Ihnen vorwerfbare Verhalten für den Arbeitgeber einen schwerwiegenden Vertrauensbruch darstellt.

Eine fristlose Kündigung könnte der Arbeitgeber nur dann wirksam aussprechend, wenn bei der gebotenen Abwägung, der Verstoß derart schwerwiegend ist, dass ein Abwarten der regulären Kündigungsfrist Ihrem Arbeitgeber nicht zuzumuten ist.

Ihren Schilderungen zu Folge dürfte ein solches Bedürfnis des Arbeitgebers jedoch nicht gegeben sein, da eine in naher Zukunft zu erwartende Wiederholung Ihres Verhaltens nicht zu erwarten ist.

Jedoch kann wie oben bereits ausgeführt der Ausspruch einer ordentlichen Kündigung auf Grund der nachhaltigen Störung des Vertrauensverhältnisses nicht ausgeschlossen werden.

Ob das von Ihnen beschriebene Fehlverhalten ausreicht, eine derartige Kündigung zu rechtfertigen, kann an dieser Stelle leider nicht abschließend beurteilt werden, da die Bedeutung der korrekten Durchführung des Coachings nicht bekannt ist und Ihr Verstoß daher nicht konkret eingeordnet werden kann.

---

Abschließend erlaube ich mir, Sie auf Folgendes hinzuweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick gegeben zu haben und stehe Ihnen gerne weiterführend, insbesondere im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion, zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Kristin Pietrzyk
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 12.07.2008 | 22:49

Vielen Dank für ihre Antwort jetzt kann ich die situation im vorfeld besser einschätzen.
Sehen sie es als Empfelentswert an einen Aufhebungsvertrag vorzubereiten, da mir dieser meiner Meihnungs nach meinen Beruflichen werdegang erlechtern würde. Sollte ich schrieftstücke wie kündigung oder eine Abmahnung sofort unterzeichen oder sollte ich diese prüfen lassen. Mir sind die Risiken der AGfA bekannt.

Mfg
xxxxx85

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.07.2008 | 17:26

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

gerne beantworte ich Ihre Nachfrage, wenn auch etwas verspätet, wie folgt:

Die dringende Notwendigkeit einen Aufhebungsvertrag vorzuformulieren besteht nicht.

Sowohl Kündigung als auch Abmahnung sollten Sie auf die Rechtmäßigkeit hin überprüfen lassen.


Mit freundlichen Grüßen

Kristin Pietrzyk
Rechtsanwältin

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