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Chancen für Verfahrenseinstellung Fahrerflucht

| 13.02.2018 17:30 |
Preis: 30,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrte Damen und Herren,

gegen mich läuft ein Verfahren wegen unerlaubten Entfernens am Unfallort. Am 13.01.2018 wollte ich Abends 3 von 4 Insassen von einer Familienfeier nach Hause fahren. Da ich nach vorn zu wenig Platz hatte, fuhr ich etwas rückwärts, bis ich bemerkte dass ich an dem hinter mir parkenden Fahrzeug angedockt bin, Ich stieg also aus um mir ein Überblick zu verschaffen, da ich weder einen Schaden an dem von mir geführten Fahrzeug noch an dem hinter mir stehenden Fahrzeug erkennen konnte, fuhr ich fahrlässig davon. Diesen Vorfall hat jemand beobachtet und zur Anzeige gebracht, Heute hatte ich meine Vernehmung bei der Polizei und habe mich zum Tatvorwurf geäußert. Laut Polizeibeamten hat der Geschädigte einen Schaden von etwas mehr als 1000 Euro. Es soll sich um Lackschäden an der Stoßstange sowie Schäden an der Kennzeichenhalterung handeln. Jedoch war der aufprall aus meiner Sicht so gering dass kein sonderlicher Schaden hätte entstehen können. Zumindest nicht in dieser Höhe. Ich habe bei der Polizei 4 Personen die zum Zeitpunkt bei mir Insassen waren als Zeugen angegeben. Diese haben den Vorfall genauso erlebt wie ich ihn hier gerade schildere. Nun meine Frage, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dass das Verfahren eingestellt wird. Mit welchen Auflagen muss ich in diesem Fall rechnen und wer kommt für den Schaden auf? Ich bin in einer schulischen Ausbildung und bekomme nur etwas Bafög. Hinzu kommt, dass das von mir geführte Fahrzeug ein Mietwagen war. Ich wollte mir vorhin Anwaltlichen Rat suchen, jedoch würde mich eine einzelne Beratung 190 Euro kosten. Mir wurde gesagt dass es keine Staatliche Übernahme geben wird, da es sich um eine Strafsache handle. Dazu kommt auch dass ich in der Probezeit bin.
13.02.2018 | 18:30

Antwort

von


(342)
Raueneggstr. 41
88212 Ravensburg
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1.
Die Frage, wie hoch die Wahrscheinlichkeit einer Einstellung des strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens ist, kann leider seriös nicht beantwortet werden.

Als Rechtsanwalt müsste man zunächst die Ermittlungsakten einsehen und überprüfen.

Nach Ihrer Schilderung spricht einiges dafür, dass Sie sich strafbar gemacht haben. Sie haben ja auch schon Angaben zur Sache gemacht.Wie Sie selbst erkannt haben, hätten Sie sich, nachem Sie einen Anstoß bemerkt hatten, nicht entfernen dürfen, bevor Sie Feststellungen ermöglicht hatten.

Möglicherweise könnte eine Einstellung gegen Geldauflage in Betracht kommen. Entscheidend ist, wie Staatsanwaltschaft und Richter die Sache beurteilen.

2.
Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort ist versicherungsrechtlich eine Obliegenheitsverletzung, Die Haftpflichtversicherung ist daher leistungsfrei und Sie müßten für den Schaden daher selbst aufkommen. Dass Sie sich in einer Ausbildung befinden, ändert daran leider nichts.

3.
In einer Strafsache könnte nur eine Beiordnung eines Rechtsanwalts als Pflichtverteidiger in Betracht kommen. Ein Fall einer notwendigen Verteidigung dürfte aber wohl nicht vorliegen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Reinhard Moosmann


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