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Centurionet-Forderung


16.02.2007 23:17 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Arnd-Martin Alpers



Hallo, habe leider ein großes Problem mit oben genannter Firma.
Habe mich im Internet bei dieser Firma zu einem Gratis-Test Abo angemeldet.Leider vergass ich in diesem Tetzeitraum zu kündigen. Anschließend erhielt ich eine Jahresrechnung, mit der Aufforderung zu zahlen. Verunsichert wie ich war, habe ich dann auch den Betrag bezahlt. Allerdings kündigte ich auch im gleichen Zug mein Abo, um nicht noch eine Rechnung zu erhalten.
Soweit alles nicht weiter tragisch(wenn auch ziemlich blöd von mir).

Auf eine Kündigungsbestätigung warte ich heute noch, und das Schlimmste ist,das mir Centurionet schon drei Mahnungen per E-Mail hat zukommen lassen(obwohl ich ja dummerweise schon gezahlt habe).Natürlich wird mit Inkasso- und Gericht gedroht.

Jetzt ist mir völlig unklar, wie ich weiter vorgehen soll.Das Geld wird ja wahrscheinlich weg sein, aber wie erreiche ich dass mich diese dubiose Firma endlich in Ruhe lässt?

Für wertvollte Tipps von Ihnen bedanke ich mich schon jetzt.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

grundsätzlich gibt es bei derartigen Lockangeboten wie dem vorliegenden einige Argumente, einen wirksamen Vertragsschluss zu verneinen bzw. jedenfalls das Recht zum Widerruf oder zur Anfechtung zu haben, da ein derartiger Vertragsschluss nie gewollt war.

Gerichtsverfahren werdne in aller Regel vermieden, da ein negatives Urteil für den Betreiber bei entsprechender Verbreitung eine Geldquelle zum Versiegen bringen könnte. Aus diesem Grund ist bei derlei Geschichten die Angelegenheit in der Regel nach 1-2 Anwaltsschreiben erledigt.

Da Sie aber ja sogar schon bezahlt haben, haben Sie wenig zu befürchten. Sie müssen nur zusehen, dass Sie Ihren Vertrag 2 Wochen vor Ablauf eine Jahres gekündigt haben, da er sich sonst gem. der AGB um ein weiteres Jahr verlängert (s. http://www.centurionet.com/agb.php). Ich würde empfehlen, die Kündigung per Einschreiben an die genannte Adresse in Baesweiler (und evtl. zusätzlich noch einmal per E-Mail) zu schicken. Da Sie nachweisen können, den Betrag gezahlt zu haben, haben Sie diesbzgl. nichts zu befürchten.

Wenn Sie dann keine Kündigungsbestätigung und weiterhin Mahnungen erhalten, können Sie sich gerne bei mir melden, damit ein anwaltliches Schreiben evtl. endgültig für Ruhe sorgt.

Ihr Geld zurückzuholen wäre tatsächlich - wie Sie ja selbst erkannt haben - nicht ganz einfach, so dass der Versuch wirtschaftlich gesehen nicht sonderlich sinnvoll sein dürfte.

Mit freundlichen Grüßen

Arnd-Martin Alpers
Rechtsanwalt
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