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Carportbau auf landwirtschaftlicher Fläche

| 29.04.2016 13:52 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe in Brandenburg in einem bebauten Wohngebiet ein kleines Grundstück (147 qm) erworben. Im Flächennutzungsplan ist es als landwirtschaftliche Fläche ausgewiesen. Das Grundstück grenzt an einen kleinen Wald und ist selber nur mit 2 Bäumen bewachsen. Hier habe ich ein Carport ohne Seitenwände mit einer Größe von 21 qm aufgestellt. Laut Brandenburgischer Bauvorhaben ist dieses nicht Genehmigungspflichtig. Nun habe ich einen Brief der unteren Forstbehörde erhalten dieses umgehend zurückzubauen, da es sich um Wald im Sinne des § 2 Brandenburgisches Waldgesetz handelt. Desweiteren wird mir vorgeworfen, auch auf meinem bereits 1917 mit einem Wohnhaus bebauten Grundstück, gegen dieses Gesetz verstoßen zu haben weil ich im hinteren Teil meines Grundstückes Gartenabfälle (Laub und Grasschnitt) zur Kompostierung lagere.Hier wachsen auf einer Wiese 4 Bäume. Das Nachbargrundstück zur linken ist bewaldet. Das Grundstück zur Rechten bebaut. Wie verhalte ich mich nun? Kann ein Grundstück, dass weder im Flächennutzungsplan, noch im Bebauungsplan noch im Grundbuch als Waldstück deklariert ist von der unteren Forstbehörde zum Waldstück gemacht werden? Welche rechtlichen Schritte kann ich einleiten und macht dieses Sinn? Wie sollte ich den Einspruch formulieren. Der Rückbau des Carports wäre ein großer finanzieller Verlust für mich. Darf ich nun auf meinem eigenen seit 100 Jahren genutztes Wohngrundstück keinen Kompost mehr anlegen? Sofern ich nicht einmal weiß wo dann mein Gartenabfall hin soll.

Vielen Dank für Ihre Mühe im Voraus

29.04.2016 | 15:03

Antwort

von


(1135)
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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Die Forstbehörde kann keinesfalls einfach so ein Grundstück als Wald deklarieren. Der Begriff Wald ist in § 2 des brandenburgischen Waldgesetzes klar definiert, dort ist auch genau festgelegt, dass einzelne Baumgruppen auf bebauten oder landwirtschaftlichen Flächen keinen Wald darstellen (§ 2 Absatz 3). Demnach handelt es sich bei Ihren beiden Grundstücken nicht um Waldgebiete, die Forstbehörde ist somit gar nicht zuständig.

Lassen Sie sich doch von der Forstbehörde mal genau erklären, wieso die Ausschlußtatbestände des § 2 Absatz 3 des brandenburgischen Waldgesetzes nicht einschlägig sein sollen. Wenn die Forstbehörde an dem Verlangen festhalten will, muß sie darauf eine logische und nachvollziehbare Antwort geben können.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 01.05.2016 | 08:32

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