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Cannabis erwischt an der Deutsch/Holländischen Grenze

25.06.2020 23:06 |
Preis: 25,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter


Zusammenfassung: Btm

Hallo ,

Vorab bedanke ich mich beim Anwalt der die Frage für 25€ beantwortet und wünsche Ihnen viel Erfolg und Genesung.

Mein Freund und ich wurden auf dem Weg von Holland nach Deutschland mit dem Auto angehalten. (ich war der Fahrer) In Deutschland an der Grenze wurden wir mit ca. 6 Gram Cannabis erwischt.
Da wir beide nicht angeben wollten wem es gehört , wurden wir beide angezeigt. Es wurde kein Drogentest gemacht und jegliche Fragen zum Konsum habe ich verneint. In meiner Jackentasche wurde ein Grinder gefunden, diesen hat der Polizist jedoch nicht beschlagnahmt und nicht mit in die Anzeige eingetragen. Ich bin nicht vorbestraft und hatte bis Dato nichts mit BTM am Hut.

Nun möchte ich gerne Wissen:

1. Wird die beschlagnahmte Menge durch meinen Beifahrer und mich geteilt oder wie wird es Gehandhabt.

2. Kann bei der gefundenen Menge davon ausgegangen werden, dass die Führerscheinstelle ein Ärztliches Gutachten mit Haartest anfordert? Oder andere Konsequenzen Bezüglich meines Führerscheines?

3. Ob es als Einfuhr oder als Eigenkonsum angesehen wird?

Tatort war in Nordrhein Westfalen.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Wird die beschlagnahmte Menge durch meinen Beifahrer und mich geteilt oder wie wird es Gehandhabt.

Geteilt wird die Menge nicht, sondern anhand der Indizien zugeordnet. Dies kann die Gesamtschau sein oder einzelne Angaben.

2. Kann bei der gefundenen Menge davon ausgegangen werden, dass die Führerscheinstelle ein Ärztliches Gutachten mit Haartest anfordert? Oder andere Konsequenzen Bezüglich meines Führerscheines?

Grundsätzlich werden die Btm-Delikte in Verbindung mit einem Fahrzeug der Verkehrsbehörde gemeldet. Diese entscheidet dann nach freiem ermessen, ob weitere Maßnahmen erhoben werden bis hin zur MPU und dem Entzug der Fahrerlaubnis.

3. Ob es als Einfuhr oder als Eigenkonsum angesehen wird?
Beides

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 26.06.2020 | 00:55

Hallo Frau Seiter ,

Ich komme leider nicht mit und bitte Sie um Aufklärung.

Wie kann durch eine Menge von 6gram Cannabis die Führerscheinstelle eine Medizinisch Psychologische Untersuchung anordnen? (Bitte um ausführliche Erklärung)

Die Frage 3 habe ich falsch formuliert

Welches Urteil ist zu erwarten bei der o.g Menge beim Einfuhr von BTM. -2Jahre Freiheitsstrafe? -sagt Google

Handelt es sich hier nicht um eine geringe Menge? Spielt es keine Rolle noch nicht vorbestraft zu sein?



Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 26.06.2020 | 19:37

Grundsätzlich erstmal zu der Bewertung: Ich kenne weder Sie noch Ihre persönlichen Umstände. Sie können über dieses Format eine allgemeine rechtliche Einschätzung erwarten - aber keine individuelle Beurteilung Ihres konkreten Falles!
Es ersetzt in einem Strafverfahren schon gar nicht einen Verteidiger.

Des weiteren bin ich Fachanwältin für Strafrecht und seit 20 Jahren dabei - und ja, es wird der Behörde gemeldet und ja auch geringe Mengen! Ob es nachher zum Entzug der Fahrerlaubnis kommt oder zur MPU entscheidet alleine die Behörde! Ich habe nicht gesagt, dass die es tun, sondern nur, dass dort geprüft wird. Es ist nicht davon auszugehen, wenn Sie unter 10gr. erwischt wurden oder nur einmalig tätig waren. Dies müssen Sie dann aber anhand eines Drogentestes ggf. der Behörde nachweisen.

Vorher erfolgt aber das Strafverfahren und das müssen Sie erstmal überstehen.
6gr sagt nichts über den wirklichen THC-Gehalt aus, den entnimmt Ihr Anwalt später der Strafakte.

In der Regel wird in NRW von der 10gr-Grenze ausgegangen.
Nach §29 BtmG drohen Ihnen bei der Einfuhr bis zu 5 Jahre.

Sie sind allerdings Ersttäter. Ich kann nur von den Fällen sprechen, die anwaltlich vertreten sind. Hier kann mit einer gründlichen Vorbereitung mit der Staatsanwaltschaft eine Lösung gefunden werden, sodass es wohl nur zur Geldstrafe führen würde. Das hängt aber von Ihrem Verhalten und der Vorbereitung ab - auch ggf. vom Einräumen der Tat.

Nach 31a Abs. 1 BtmG kann sogar ganz abgesehen werden.

Schade, dass Sie mich so negativ bewerten, aber Sie kennen weder mich noch meine Qualität als Verteidigerin.
Daher können Sie das gar nicht beurteilen.

Überdenken Sie gerne die Bewertung, denn Sie hätten ja erstmal nachfragen können!

FRAGESTELLER 26.06.2020 1,6/5,0
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