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Cannabis - MPU?

03.05.2013 00:49 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


01:31
Während einer Kontrolle durch den Zoll (nicht an einem Grenzübergang sondern "mitten in der Stadt", ich wohne in einem Grenzgebiet zur Schweiz) wurden 1,2g Cannabis sichergestellt.

Unterschrift und Aussage wurde verweigert, das Cannabis habe ich aber freiwillig hergegeben, es wurde also nicht beschlagnahmt.

Ich hatte mit dem Gesetz wegen Btm noch nie zu tun und habe keine Vorstrafen (nur ein paar Sozialstunden aus meiner Jugend, jetzt bin ich 22).

Was für Konsequenzen drohen mir nun? Insbesondere ist es für mich wichtig zu wissen, ob eine MPU ansteht, oder ob ich meinen Führerschein verliere (ich bin noch in der Probezeit). Kontrolliert wurde ich zu Fuß, ich war nicht am Steuer eines PKW.

Wie gehe ich weiter am besten vor?
Eingrenzung vom Fragesteller
03.05.2013 | 00:50
03.05.2013 | 01:16

Antwort

von


(194)
Unnaer Str. 3
58636 Iserlohn
Tel: 02371/13000
Tel: 0172/5256958
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Frage beantworte ich, unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes und Ihres Einsatzes, mit dem Sie ausdrücklich nur eine sehr kurze Ausführung wünschten, gerne wie folgt.

Zunächst kommt es zu einem Ermittlungsverfahren wegen des unerlaubten Besitzes von BtM. Ob der geringen Menge ist hier wahrscheinlich mit einer Einstellung, ggf. gegen Geldauflage, zu rechnen. Schlimmstenfalls müssten Sie eine Geldstrafe im unteren Bereich (< 30 Tagessätze) besorgen.

Fahrerlaubnisrechtlich droht Ihnen weder MPU noch Entzug der Fahrerlaubnis. Allerdings besteht die Möglichkeit, dass die Behörde Sie zur Beibringung eines med. Gutachtens zur Abklärung der Konsumform verpflichtet. Dies ist jedoch bei Weitem nicht so schwer, wie die MPU. Ihr Probezeitstatus ändert daran nichts.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen,

Marc N. Wandt
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht


Nachfrage vom Fragesteller 03.05.2013 | 01:19

Zunächst vielen Dank für Ihre Antwort, Sie haben mir sehr geholfen und ich bin froh, dass alles nur "halb so schlimm" ist wie erwartet.

Können Sie mir noch ganz kurz erklären, was es mit einer "Beibringung eines med. Gutachtens" auf sich hat?

Vielen Dank & mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.05.2013 | 01:31

Im Rahmen eines ärztlichen Gutachtens stellt ein Facharzt aufgrund der Erhebung eines Ganzkörperstatus' und eines persönlichen Gespräches fest, ob Sie regelmäßig BtM konsumieren oder nicht. Auch werden Blut- und/oder Urinscreenings durchgeführt. Verlaufen alle Tests negativ, was durch frühzeitige Abstinenz leicht machbar ist, wird im Regelfall ein positives Gutachten ausgestellt und die Führerscheinstelle ist zufrieden.

Bei negativem Gutachten erfolgt nachträglich die MPU-Anordnung.

Beste Grüße ins Ländle,

Marc N. Wandt
Rechtsanwalt

ANTWORT VON

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