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Cannabis - Führerschein

| 02.03.2015 11:44 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


13:46
Hallo wurde vor einen Jahr mit Cannabis erwischt habe danach ins gericht gemusst..
Vor ~2 Wochen wurde ich beim Autofahren kontroliert weil ich einen Schwertrasport mit dem Auto überholt habe (habe 2 Tage zuvor konsumiert) und ich musste Urinprobe
abgeben (positiv) und blutprobe machen..
meine frage was wird jetzt auf mich zukommen und mit was muss ich rechen?
Kommt es vor Gericht?
Polizisten sagten irgenwas mit 700 € Strafe und Benachrichtung der Führerscheinstelle
Ist der Führerschein weg?
02.03.2015 | 12:30

Antwort

von


(252)
Am Wissenschaftspark 29
54296 Trier
Tel: 06514628376
Web: http://www.zimmlinghaus.de
E-Mail:
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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

In der Tat müssen Sie hier mit einer Geldstrafe bzw. einer Geldbuße rechnen. Für die Frage des Strafmaßes ist es entscheidend, welche BTM-Menge festgestellt worden ist. Hier kommt zunächst eine sogenannte Trunkenheitsfahrt, § 316 StGB in Betracht, bei geringerer BTM-Konzentration im Blut auch nur eine Geldbuße nach dem Ordnungswidrigkeitengesetz.

Das weitaus größere Problem wird die durch die Polizei angekündigte Benachrichtigung der Führerscheinstelle sein.

Sie müssen damit rechnen, dass Ihnen die Fahrerlaubnis entzogen wird und Sie diese erst dann wieder erteilt bekommen, wenn Sie eine positive Fahreignungsbegutachtung nachweisen.

Möglich ist es auch, dass Ihnen eine Sperrfrist auferlegt wird. Dies würde bedeuten, dass vor Ablauf einer bestimmten Frist Ihnen der Führerschein nicht wieder ausgehändigt werden darf. In der Regel werden Sperrfristen von sechs Monaten bis zu einem Jahr angeordnet.

Möglich ist auch, dass Ihnen die Fahrerlaubnis zunächst zwar nicht entzogen, jedoch angeordnet wird, dass Sie ein positives Fahreignungsgutachten vorlegen müssen. Tun Sie dies dann nicht, wird Ihnen nach Ablauf der gesetzten Frist die Fahrerlaubnis entzogen werden.

In jedem Fall ist die Angelegenheit sehr ernst zu nehmen. Ich rate Ihnen dringend, sich anwaltlich beraten bzw. vertreten zu lassen. Der Kollege vor Ort kann Einblick in Ihre Führerscheinakte nehmen und anhand der konkreten Fallakte den besten Lösungsweg vorschlagen.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick verschafft und Ihre Fragen in Ihrem Sinne beantwortet zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Zimmlinghaus
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 02.03.2015 | 13:32

Vielen Danke für die zügige Antwort Ihrer Seite!

Eine Frage wurde blos nicht beanwortet..
Kommt es zu einer Einladung ins Gericht?
oder kommt ein Brief mit der Höhe der Geldstrafe bzw. Geldbuße?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.03.2015 | 13:46

Sehr geehrter Ratsuchender,

gerne beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Sie werden entweder einen Bußgeldbescheid durch die entsprechende Ordnungsbehörde erhalten oder ein Schreiben durch das Gericht. Wenn Sie Post vom Gericht erhalten, kann es sich dabei um einen Strafbefehl handeln oder auch um die Anklageschrift. Hier ist es jedoch wahrscheinlich, dass Sie lediglich einen Strafbefehl erhalten werden. In diesem ist dann die Höhe der Geldstrafe festgelegt. Sollten Sie einen Strafbefehl erhalten und diesen akzeptieren, ist keine Hauptverhandlung mehr erforderlich. Sie müssten dann nicht zu Gericht.

Ich hoffe, die Nachfrage in Ihrem Sinne beantwortet zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Zimmlinghaus
Rechtsanwalt


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Bewertung des Fragestellers 02.03.2015 | 13:54

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54296 Trier
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