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Call-Center, Anrufe, Belästigung und Zeitklau


13.10.2006 19:13 |
Preis: ***,00 € |

Wirtschaftsrecht, Bankrecht, Wettbewerbsrecht



Es vergeht kein einziger Werktag, an dem nicht mindestens 5 verschiedene Callcenter anrufen und Zeitschriften-Abo´s, Glücksspiele aller Sorten, Lose und ähnliches verkaufen wollen oder angebliche Gewinne zustellen wollen.
Die verlorene Zeit, die man dabei zwangsläufig als Freiberufler verliert, summiert sich auf ordinäre Werte auf, ohne daß es gelingt, diese lästigen Parasiten loszuwerden.
Es soll ja Rechtsprechung geben, wonach es verboten ist und Schadensersatzanspruch auslösen kann, wenn unbestellte Werbung via Fax zugestellt wird.
Was aber passiert mit dem viel schädlicheren Zeitklau der Callcenter ?
Wie kann man sich wirksam gegen diese anonymen Schädlinge zur Wehr setzen ?
In letzter Zeit bitte ich höflich um Bekanntgabe von Name und Adresse des Callcenters. Nach kurzer Überlegungspause legen dann die Anrufer auf - damit ist aber der Zeitklau schon perfekt und es ändert nichts daran, daß die nächsten Anrufer solcher Dienste Fortsetzung nehmen.
Natürlich ist auch keine Rufnummer-Kennung im Display eingeblendet, sodaß keinerlei Gegenwehr möglich erscheint.
Welche Rechte hat man grundsätzlich dagegen und wie sind sie praktisch umsetzbar ?

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Schilderungen summarisch wie folgt beantworten möchte.

Unaufgeforderte Werbeanrufe sind nach §7 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) unzulässig.
Gegen die anrufenden Firmen haben Sie einen Anspruch auf Auskunft darüber, ob und - wenn ja - welche Daten über Sie gespeichert sind.
Wenn Sie Klarheit wollen, verlangen Sie schriftlich Auskunft und setzen Sie eine Frist zur Beantwortung Ihrer Anfrage.
Sollten die Mitarbeiter ihnen Vor- und Nachnamen, Postanschrift der Firma und Grund des Anrufes mitteilen können Sie die Firma schriftlich zur künftigen Unterlassung auffordern und mitteilen, dass Sie keine Anrufe und eine Sperrung Ihrer Daten wünschen.

Hält sich eine solche Firma nicht daran, sind rechtliche Schritte möglich, etwa eine Abmahnung wegen unzumutbarer Belästigung nach § 7 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb. Legen Sie während des Anrufes ein Gesprächsprotokoll an. Dieses schicken Sie zusammen mit einer eidestattlichen Erklärung, dass kein vorheriges Einverständnis mit dem Werbeanruf vorgelegen hat an die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbes e.V in 61295 Bad Homburg.

Abschließend bitte ich zu beachten, dass diese Antwort zwar alle wesentlichen Aspekte des von Ihnen geschilderten Falles umfasst, jedoch daneben Tatsachen relevant sein können, die möglicherweise ein anderes Ergebnis nahe legen. Verbindliche Auskünfte sind daher nur im Rahmen einer Mandatserteilung möglich. Für eine Wahrnehmung Ihrer Interessen innerhalb einer Mandatserteilung stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Ich hoffe, Ihnen die in diesem Forum angestrebte erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Motzenbäcker
Rechtsanwalt
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