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Ca.2-m-Angabe im Mietvertrag - Berechnung NKA

| 23.07.2014 20:06 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


08:52

Hallo,
ich habe folgendes Problem. Mein Vermieter hat im Mietvertrag eine ca. 2m-Angabe der Wohnung reingesetzt die lautet 48 m2. In seiner NKA ist er von 48,63 ausgegangen. Der RA, den ich mit der Anfechtung der NKA betraut , die vom Mieterverein insgesamt auch schon allein in der Abrechnungsweise ohne qm als falsch definiert wurde, will jetzt die Klage leidlgich auf die unterschiedliche 2m-Zahl stützen, obwohl er sich nicht sicher ist, ob der Richter das anerkennt. Da ich weiß, daß meine Wohnung um einiges größer ist als 48,63 m2 (über der 10% -Grenze)möchte ich jedoch keine schlafenden Hunde wecken, so daß womöglich von Amts wegen nochmal nachgemessen wird und sich dann herausstellt, daß ich statt weniger noch mehr NK zahlen muß, was aber die Folge wäre.

Vom Vermieter wurden bereits 2 unterschiedliche Abrechnungen erstellt. In der einen wurden 147 Euro als Rückzahlung angegeben und auf Aufforderung, eine korrekte Abrechnung zu erstellen, wurden plötzlich nur noch 112 Euro angegeben. Der Anwalt bezieht sich übrigens ohne zu hinterfragen ,wie denn die Unterschiede zustandekommen auf die mit der niedrigeren Angabe. Meiner Meinung nach ist es angebracht, daß die Abrechnungsunterlagen in Kopie angefordert werden, damit überhaupt erstmal festgestellt werden kann, ob hier alles in Ordnung ist, was der Anwalt aber offenbar garnicht vorhat. Es wäre schön, wenn mir jemand etwas dazu sagen könnte.

23.07.2014 | 20:31

Antwort

von


(411)
Stiller Winkel 3
18225 Kühlungsborn
Tel: 038293/432783
Tel: 0177/7240222
Web: http://www.rechtsbuero24.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sehr geehrte Fragestellerin,

ob alleine die Quadratmeterangabe im Mietvertrag für eine Unwirksamkeit der Nebenkostenabrechnung ausreichend ist, halte ich für sehr fraglich. Gerade wenn es eine Ca-Angabe ist, kann durchaus dann der korrekte Wert von 0,63 m² mehr als im Mietvertrag angegeben durchaus im Rahmen der Nebenkostenabrechnung verwendet werden, wenn zum Beispiel später nachgemessen wird oder nachgemessen wurde und insofern eine Konkretisierung des Mietvertrags vorliegt.

Nach meiner Auffassung dürften hier die 0,63 m² durchaus von der Ca-Angabe erfasst sein.

Weiterhin ist es durchaus denkbar, dass das Gericht hier eine korrekte Vermessung der Wohnung anregt, um zu schauen, wie groß die Wohnung wirklich ist , um eine entsprechende Abrechnungsgrundlage zu haben. Dies könnte im schlechtesten Fall für sie nachteilig sein.

Daher würde ich mich immer zunächst auf die formellen Gesichtspunkte, insbesondere wenn eine Quadratmeterangabe völlig fehlt und möglicherweise dadurch auch die Berechnung fehlerhaft ist, stützen.

Hier scheint zumindest nach ihren Angaben die Prüfung des Mietvereins mehr Anhaltspunkte herzugeben. Diese sollten in jedem Fall, sofern Sie nicht noch rechtswirksam und rechtzeitig behoben worden sind durch den Vermieter im gerichtlichen Verfahren eingeführt werden.

Sofern Anhaltspunkte vorliegen, dass in den Abrechnungsunterlage weitere Erkenntnisse schlummern, sollten diese vorab eingesehen werden.




Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Christian Joachim

Rückfrage vom Fragesteller 23.07.2014 | 22:33

Hallo, danke für Ihre Auskunft. Was den Mietvertrag angeht, so wäre auf jeden Fall noch zu klären, ob die Kosten für Warmwasser, die in meinen Nebenkosten mit eingerechnet sind, allgemein mit eingerechnet wurden. Denn das wäre auch nicht korrekt, weil ich mein warmes Wasser selbst erzeuge. Auch hier eiert der aktuelle Anwalt rum.

Konkret wollte ich nochmal fragen, ob es sinnvoll ist, in diesem Fall die Originalunterlagen in Kopie anzufragen, damit man sehen kann , ob die Zahlen überhaupt relevant sind, die da errechnet wurden.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 24.07.2014 | 08:52

Wenn die Kosten für Warmwasser im MV als Umlage vereinbart wurden, müssen Sie diese grds. auch tragen. Dies gilt nicht für den Verbrauch, wenn Sie die das warme Wasser selbt erzeugen. Hier müsste man aber die konkrete Situation kennen und die Regelung im MV.

Die Abrechnungsunterlagen helfen zunächst um zu schauen, ob die Werte in der Abrechnung auch korrekt sind. Dann kann man sehen, ob die Werte auch umlagefähig sind, zB. sind oftmals Hausmeisterkosten falsch dargestellt und es werden in diesen Kosten oft Reparaturen versteckt.

Die Unterlagen sind in jedem Fall hilfreich, wenn man Zweifel an den korrekten Werten hat und eine sehr genaue Überprüfung der Abrechung vornehmen will.

Viele Grüße

Bewertung des Fragestellers 27.07.2014 | 22:36

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