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Bussgeldverfahren: Anhörungsbogen, Akteneinsicht, weiteres Verfahren


| 03.09.2007 11:33 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht



Erhalte "Anhörung im Bußgeldverfahren"
Vorgeworfen wird:

auf der BAB rechts überholt und den anzeigenden Fahrer gefährdet zu haben.

Scheinbar hat mich jmd angezeigt. Nach seiner Aussage hätte ich mich nach dem überholen nach links gedrängt und abgebremst, so dass derjenige welche scharf abbremsen musste.

Beweismittel: Zeugenaussage des Überholten.

Tatsachen: rechts überholt: ja, weil der Kollege kilometerlang stur links blieb, obwohl rechts viel, viel platz war. Das ist keine Entschuldigung, das weiss ich...

Aber die Behauptung, ich hätte ihn danach ausgebremst stimmt definitiv nicht. Bin weit vor ihm wieder auf die linke Fahrbahn gewechselt, er musste nicht bremsen, um den Sicherheitsabstand herzustellen. (Sonst hätt ich ja gar nicht überholt, wenn nicht soviel Platz gewesen wäre).

Der Anzeigende scheint ein Verkehrserzieher zu sein: erst die Fahrbahn blockieren und dann anzeigen, wenn einer die Geduld verliert.


Als Fahrer komme ich und mein Eheparter in Frage. Wir wissen zwar wer gefahren ist, aber der Anzeigende vermutlich nicht. Und ein Aussageverweigerungsrecht besteht ja meines Wissens nach.

Möchte Flensburg-Punkte o.ä. nach Möglichkeit vermeiden.

Anwalt beauftragen: gerne, ab wann ist das sinnvoll, wie wird das weitere Prozedere sein, ab wann ist Akteneinsicht durch den Anwalt möglich?

Konkrete Frage: zu welchen Angaben raten Sie mir im Anhörungsbogen.
Bitte Beantwortung durch einen Anwalt, der zu gegebener Zeit auch das Weitere übernimmt.

Danke und Gruss,

-- Einsatz geändert am 03.09.2007 13:08:23

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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

auf Grund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes möchte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt beantworten:

Richtig ist, dass Sie keine Angaben machen müssen, da Sie nicht verpflichtet sind, sich selbst zu belasten bzw. an Ihrer Überführung mitzuwirken.

Daher sollten Sie im Rahmen des Anhörungsbogens lediglich Angaben zu Ihren Personalien machen und sich zum Sachverhalt nicht äußern.

Da ein Rechtsanwalt schon jetzt Akteneinsicht beantragen kann, rate ich Ihnen, eine entsprechende Beauftragung zeitnah vorzunehmen. Eine frühzeitig Beantragung der Akteneinsicht ist geboten, da die Zusendung der Akten erfahrungsgemäß längere Zeit auf sich warten lässt.

Nach Einsichtnahme in die Akte und unter Berücksichtigung der daraus gewonnenen Erkenntnisse, kann dann das weitere Vorgehen geplant werden.

Erst wenn klar ist, was Ihnen konkret vorgeworfen wird und welche Aussagen, speziell zur Person des Fahrers, durch den Zeugen erbracht werden können, kann eine effektive Verteidigungsstrategie gemeinsam mit Ihnen entworfen werden. Mit diesem Vorgehen, können Sie Ihrem Ziel, Punkte möglichst zu vermeiden, am nächsten gebracht werden.

Weiterhin können erst nach Einsicht der Akten die Erfolgsaussichten eines eventuell einzulegenden Rechtsbehelfs beurteilt und mit dem damit verbundenen Kostenrisiko abgewogen werden.

Abschließend möchte ich Sie darauf hinweisen, dass es sich bei dieser Antwort, basieren auf Ihren Angaben, lediglich um eine erste rechtliche Beurteilung des Sachverhaltes handelt und eine umfassende anwaltliche Begutachtung und Vertretung nicht ersetzen kann.

Ich hoffe Ihnen eine erste Orientierung ermöglicht zu haben und stehe Ihnen selbstverständlich weiterhin gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Maik Elster
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 03.09.2007 | 13:39

Vielen Dank für die erste Einschätzung.
Dann mache ich also die geforderten Angaben zum Halter, jedoch keine Angaben zum Fahrer - und das Ankreuz-Feld "der verstoss wird zugegeben" natürlich nicht ankreuzen.

Können Sie die weitere Vertretung für mich übernehmen, auch wenn Ihre Kanzei vom Ort des Geschehens und meinem Wohnort relativ weit weg ist?
Bitte mailen Sie mit ggf. ein kurzes Angebot.

Mit Dank und Gruss,

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.09.2007 | 14:06

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

gerne beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Tätigen Sie Angaben zum Halter des Fahrzeugs, jedoch nicht zum Fahrer. Das Feld bezüglich des Geständnisses des Verstoßes kreuzen Sie bitte nicht an. Zusätzlich können Sie auf dem Anhörungsbogen vermerken, dass Sie einen Rechtsanwalt mit der Wahrnehmung Ihrer rechtlichen Interessen beauftragen werden, welcher sodann Akteneinsicht beantragen wird.

Gerne übernehme ich Ihre Interessenvertretung in dieser Angelegenheit. Eine diesbezüglich weiterführende E-mail geht Ihnen in Kürze gesondert zu.

Mit freundlichen Grüßen

Maik Elster
Rechtsanwalt

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