Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
484.329
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Bußgeldbescheid mit 1 Montat Fahrverbot


30.11.2009 13:48 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,
der Bußgeldbescheid mit 1 Monat Fahrverbot und 619,12€, 4 Punkte
ging mir am 28.11.09 zu. Blutalkaholkonzentration 0,56 Promille.
Besteht eine gute Aussicht per Einspruch (14 Tage) bzw. Rechtsstreit das Fahrverbot in eine höhere Geldstrafe umzuwandeln.
(Wegfall des Fahrverbotes) oder entstehen dadurch sehr hohe Kosten (Rechtsanwalt, Gebühren Gericht etc.) daß ich leicht ein
Monat mit dem Taxi fahren kann. Bin Immobilienmaklerin. Habe mich
zu den Vorwürfen weder mündlich noch schriftlich geäußert. Mein Verkehrsregister besteht bis heute mit 0,0 Punkten und sonstiges
lag und liegt auch nicht vor
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich im Rahmen dieser Erstberatung wie folgt beantworten.

I. Nach dem Gedanken des „Ersttäterprivilegs“ des § 25 Abs. 2a StVG ist im Rahmen der Verhältnismäßigkeit zu prüfen, ob von der Verhängung eines Fahrverbots abgesehen werden kann, wenn mit der Erhöhung der Geldbuße ausreichend auf den Betroffenen eingewirkt werden kann. Allerdings soll der Umstand „Erststäter“ allein nicht zu einem automatischen Wegfall des Fahrverbots bei Alkoholdelikten führen.
Hinzukommen müssen „besondere Umstände“. Insbesondere können gute Argumente sein:
- Kurstrecke
- wenig frequentierte Straße
- Fahrten zur Nachtzeit

Dazu müssten Sie ggf. noch weitere Ausführungen machen.

Daneben kann „drohender Existenzverlust“ ein Grund sein. Allerdings gehe ich davon in Ihrem Fall derzeit nicht aus.

II. Sollte keine Rechtsschutzversicherung greifen, so können Ihnen Kosten in Höhe von sicherlich 500 € - 600 €, ggf. auch wesentlich mehr, entstehen. Ob Ihnen das den Versuch wert ist, müssen Sie natürlich selbst entscheiden.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

--
Mit freundlichen Grüßen
St. Schmidt, LL.M.
Rechtsanwalt
--------------
Prinz-Georg-Str. 91
40479 Düsseldorf
Tel. 0211 / 44 97 630
Fax: 0211 / 44 97 631

E-Mail: schmidt@kanzlei-sas.de
WWW: http://www.kanzlei-sas.de
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 61064 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,6/5,0
Mein Erstnutzer-Eindruck : kompetent und schnell - unbedingt weiterzuempfehlen. Eine der sinnvollsten Internetseiten die ich kenne. ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
Unsere Fragen wurden konkret beantwortet. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Hat uns sehr geholfen Können so mit guten Voraussetzungen im einem Rechtsstreit gehen. Vielen Dank und gerne wieder Sehr zu empfehlen ...
FRAGESTELLER