Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
482.509
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Bussgeldbescheid -Wiederholungstäter?


| 29.09.2017 15:23 |
Preis: 25,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab



Hallo,

ich wurde am 01.03.2017 mit 21 km/h zu schnell geblitzt (innerorts) und nun am 09.08.2017 mit 27 km/h zu schnell auf der Autobahn (Dazwischen mit "nur" 11 km/h zu schnell innerorts) . Theoretisch falle ich nicht unter die Kategorie "Wiederholungstäter" (2x 26 km/h zu schnell), weiß aber auch dass da Spielraum besteht.

Da ich Student bin und für meine Masterarbeit mehrmals die Woche hin und zurück jeweils 20 km zurücklegen muss, bin ich auf meinen Führerschein angewiesen.

Über eine Antwort bzw. kurze Beratung würde ich mich freuen.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Wie Sie schon zutreffend geschrieben haben, gilt derjenige, der innerhalb eines Jahres zum zweiten Mal mit einer Überschreitung der Geschwindigkeit von 26 km/h oder höher gemessen worden ist, als Wiederholungstäter und muss mit einem Fahrverbot von einem Monat rechnen. Das ergibt sich aus § 4 Abs. 2 Bußgeldkatalog-Verordnung.

Dieser Fall liegt bei Ihnen aber nicht vor, so dass es keine Anhaltspunkte dafür gibt, Ihnen „wegen beharrlicher Verletzung der Pflichten eines Kraftfahrzeugführers" ein Fahrverbot aufzuerlegen.

D.h., Sie werden einen Bußgeldbescheid erhalten, jedoch nicht mit einem Fahrverbot belegt werden.


2.

Wird ein Fahrverbot ausgesprochen, besteht die Möglichkeit, darauf hinzuwirken, dass die Geldbuße erhöht und von der Verhängung des Fahrverbots abgesehen wird.

Zur Begründung kann man darlegen, aus welchem Grund man auf das Fahrzeug angewiesen ist.

Ob in einem solchen Fall von der Verhängung eines Fahrverbots abgesehen wird, steht im Ermessen der Bußgeldstelle bzw. des Gerichts.

Für den Fall, dass Sie noch nie mit einem Fahrverbot in den letzten zwei Jahren belegt worden sind, haben Sie im Regelfall die Möglichkeit, das Fahrverbot innerhalb einer Frist von vier Monaten zu „wählen".


3.

An Ihrer Stelle würde ich allerdings abwarten, da mit der Verhängung eines Fahrverbots nicht zu rechnen ist.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt
Bewertung des Fragestellers 19.10.2017 | 20:56


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

FRAGESTELLER 19.10.2017 4,8/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60616 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Prägnant und verständlich. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
rasch, klar und verständlich. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Gut und verständlich, und ich sehe jetzt eine Menge klarer. Danke!! ...
FRAGESTELLER