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Bußgeldbescheid Geschwindigkeitsüberschreitung


| 06.11.2013 14:44 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Ich habe laut Bußgeldbescheid die zulässige Höchstgeschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften um 32 km/h überschritten.
Deswegen wird gegen mich nach §17 OWiG eine Geldbuße von 120 Euro festgesetzt.
Beweismittel: Radarmessung mit Foto (fest installiert)

Vorrausgegangen war ein Einspruch von mir auf dem Anhörungsbogen mit dem Verweis auf
§ 16 OWiG denn, während des "blitzens" befand sich mein Finger in meiner Nase, da ich ca 100-200 m zuvor sehr starkes Nasenbluten bekommen habe.
Durch dem Umstand der Verwirrung und Schrecken des plötzlichen Nasenblutens habe ich vermutlich nicht wie sonst üblich die Geschwindigkeit verringert. Da ich diese Strecke täglich fahre und noch nie geblitzt worden bin, ist die Überschreitung für mich ganz allein auf die Notlage für meine Gesundheit zurückzuführen.
Beim eintreten des Nasenblutens, war meine direkte Absicht die etwa 400m entfernte Tankstelle anzusteuern, da im morgenlichen Berufsverkehr der direkte Stop unzumutbar war.

Wie schätzen sie meine Chancen ein, wenn ich das Verfahren an die Staatsanwaltschaft abgeben lasse. ?

06.11.2013 | 15:11

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

gerne beantworte ich Ihre Frage, unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes und Ihres Einsatzes, wie folgt.

Insgesamt erscheint die geschilderte Argumentation wenig aussichtsreich. Die BKatV geht bei den Bußgeldregelsätzen ohnehin von durchschnittlich fahrlässiger Begehensweise aus, so dass Ihre Schilderung wohl darunter fallen dürfte. Im Rahmen eines Einspruches, vorausgesetzt man glaubt Ihnen diese Einlassung, könnte man allenfalls über eine Bußgeldreduzierung nachdenken. Ein Freispruch oder eine Einstellung erscheint eher unwahrscheinlich, wobei letztere im Ermessen des Gerichts läge, angesichts der erheblichen Überschreitung aber eher unrealistisch erscheint.

Da es sich bei Nasenbluten auch nicht um lebensgefährliche Erkrankungen handelt, ist auch aus diesem Gesichtspunkt kein rechtlicher Ansatzpunkt zu sehen.

Insgesamt sind die Aussichten eines Einspruches also als eher schlecht zu bewerten, zumindest auf diesen Umstand gestützt. Weitere Ansatzpunkte könnten sich allenfalls durch Einsichtnahme in die Bußgeldakte ergeben.

Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gerne im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

Marc N. Wandt
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht


Bewertung des Fragestellers 08.11.2013 | 06:05


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