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Burnout


| 09.03.2018 09:15 |
Preis: 51,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg


Zusammenfassung: Beamtenrecht: Genehmigung einer Nebentätigkeit während einer Krankheitsphase


Mein Mann hat Burnout ,Seine Arbeit macht ihn krank. Er spukt nachts und verfällt in Depressionen. Er will sich aber nicht krank schreiben lassen,denn seit Jahren hat er ein Nebengewerbe angemeldet obwohl er zur Zeit nicht das Nebengewerbe ausübt. Er geht gerne in den Wald und dort kann er sich entspannen. Dabei macht er Holz für sich. Diese Tätigkeit ist allerdings auch sein angemeldetes Nebengewerbe. Jetzt ist er in Zwiespalt. Wenn er sich krank schreiben lässt wegen Burnout, dann kann er nicht in den Wald. Der Wald gibt ihm wiederum die Kraft. Wer kann ihm diese Arbeit genehmigen? Damit er nicht von seiner Festeinstellung gekündigt wird. Er ist beruflich ein Beamter.
Vielen Dank im Voraus. V. D

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

An sich kann man keine Nebentätigkeit in selbstständiger oder unselbstständiger Weise ausüben, wenn man krank ist bzw. krankgeschrieben ist.

Denn das verstößt gegen die Pflichten aus dem Beamtenverhältnis vor dem Hintergrund des Prinzips der Gesunderhaltung.

Dennoch gebe es aber eine Möglichkeit wie folgt:

Ich gehe davon aus, dass er das neben Gewerbe als Nebentätigkeit im Rahmen des Beamtenverhältnisses angemeldet hat. Denn dann kann ihr Ehemann auch neben seiner Tätigkeit als Beamter diese Nebentätigkeit ausführen.
Erfahrungsgemäß wird man ihm diese Nebentätigkeit auch genehmigen müssen, sollte die Genehmigung noch nicht erteilt worden sein.

Wenn er sich krankschreiben ließe wegen dem Burnout, muss dabei gleichzeitig seitens des Arzt abgeklärt werden, ob er praktisch zu therapeutischen Zwecken seiner Nebentätigkeit nachgehen darf, also ausnahmsweise, um entsprechend zu regenerieren und praktisch seine Tätigkeit im Rahmen des angemeldeten Nebengewerbes als eine Art Therapie nutzen zu können.
Das sollte auch möglich sein.

Es kann allerdings sein, dass der Dienstherr dann auf ihn zukommt und zugleich eine amtsärztliche Untersuchung verlangt, was aber besonders begründet werden muss.

Letzten Endes geht es also darum, dass basierend auf ärztlicher Grundlage eine ärztliche Diagnose bzw. ein Gutachten erstellt wird, die Ihrem Ehemann ermöglicht ausnahmsweise seiner Nebentätigkeit nachzugehen, da es seine Gesundheit fördert und daher auch dem Dienstherrn zugute kommt.

Im Rahmen seiner Mitwirkungsverpflichtung müsste ihr Ehemann den Dienstherrn darüber informieren, was die Ausübung der Nebentätigkeit in der Krankheitsphase anbelangt.

Ich sehe realistische Chancen, dass dieses so wie oben dargestellt gelingen kann.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


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