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Bundeswehr Rückstellung

| 13.03.2010 15:35 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ralf Morwinsky


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe ein großes Problem und weiss nicht wie ich vorgehen soll. Ich gehe seit 3 Jahren auf eine US Highschool und habe jetzt eine Zusage zu einer TOP-Universität dort bekommen. Es wäre wirklich eine extreme Härte wenn ich diesen Platz sausen lassen müsste. Von 25 000 Bewerbern wurden 1500 zugelassen und einen bdavon bekam ich. Da krieg ich auch bis auf weiteres mein Visum. Ich möchte deshalb ungern den Platz aufs Spiel setzen und lieber später zum Bund. Hab ich da eine Chance und was für einen Antrag soll ich stellen. Soll ich die Musterung evtl. hinauszögern bis ich den Studienplatz angetreten habe?

Vielen Dank für einen Ratschlag!

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Diese beantworte ich gerne auf der Grundlage Ihrer Angaben.

Da Sie noch nicht gemustert sind, brauchen Sie auch keine Zurückstellung beantragen; einberufen kann nur werden, wer gemustert ist. Sie können wegen Ihres Auslandsaufenthaltes in der nächsten Zeit auch nicht gemustert werden. Mit ein wenig Kreativität schaffen Sie es bis zu Ihrem 23. Geburtstag, die Musterung zu vermeiden. In dem Fall hätte sich das Thema Wehrdienst für Sie gänzlich erledigt.

Ich muß Sie allerdings darauf hinweisen, daß Verstöße gegen die Wehrüberwachung als Ordnungswidrigkeit verfolgt werden können. Weiterhin könnte es passieren, daß Sie bei einem „Heimaturlaub“ von der Polizei zur Musterung gebracht werden.

Nachfrage vom Fragesteller 15.03.2010 | 20:09

Sehr geehrter Herr Anwalt,

eine kurze Nachfrage: Ich war ja bereits vor der Erfassung in den USA. Die haben mir dann "rückwirkend" erlaubt (Schreiben an meinen Vater) ins Ausland zu reisen und setzten den End-Termin zum Ende der Schulzeit. Muss ich dann wirklich aus USA zurückreisen? Kann ich nicht einfach die Schreiben die mein Vater bekommt ignorieren?

Vielen Dank!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.03.2010 | 20:30

Sehr geehrter Ratsuchender,

als Deutscher unterliegen Sie gemäß § 1 WPflG grundsätzlich der Wehrpflicht. Hieran ändert sich auch nichts dadurch, daß Sie sich bereits vor der Erfassung in den USA aufhielten.

Grundsätzlich unterliegen Sie der Wehrüberwachung und sind verpflichtet, Auslandsaufenthalte ab einer Dauer von drei Monaten durch das zuständige Kreisehrersatzamt genehmigen zu lassen, § 3 Abs. 2 WPflG. Nach Ende Ihrer Schulzeit läuft die aktuelle Genehmigung ab und Sie haben mit einer Ladung zur Musterung zu rechnen.
Solange Sie sich allerdings in den USA aufhalten, haben die Wehrbehörden keine Möglichkeit, Sie zur Rückkehr zu zwingen. Nur zur Wiederholung: Ihr geplantes Verhalten stellt lediglich eine Ordnungswidrigkeit dar, das mit einer Geldbuße geahndet werden kann.

Bewertung des Fragestellers 15.03.2010 | 20:01

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FRAGESTELLER 15.03.2010 3,8/5,0
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