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Bundesurlaubsgesetz - Urlaubsanspruch nach Wartezeit

| 05.09.2011 15:12 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Ich arbeite 5 Tage die Woche (Mo-Fr), 40 Std./Woche, bin seit 01.07.2007 beschäftigt, werde nun zum 30.09.2011 aus der Firma ausscheiden. Die Wartezeit wird also erfüllt. Von meinem Arbeitgeber erhielt ich 27 Urlaubstage für 2011 plus 1 Tag Resturlaub aus 2010. 9 Tage habe ich von den insgesammt 28 Tagen genommen, sodass 19 übrig bleiben.
Wird nun von den gesetzlichen 24 Urlaubstagen gerechnet oder von den 27 vom Arbeitgeber gegebenen Urlaubstagen?
Stehen mir überhaupt 24 Tage zu, da der Samstag ja als Werktag zu sehen ist und 24 Tage bei einer 6 Tagewoche gelten?
Wieviel Urlaubsanspruch habe ich nun wirklich und definitiv zur Verfügung wenn ich am 30.09. die Firma verlasse?

Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedanke mich für Ihre Frage, die ich gerne im Rahmen einer Erstberatung beantworte:

Die Schutzregeln des Bundesurlaubsgesetzes (BUrlG)gelten zunächst nur für den gesetzlichen Mindesturlaub. Dieser beträgt bei Ihnen 20 Tage/4 Wochen, da Sie in der 5-Tage-Woche arbeiten.

Der arbeitsvertraglich vereinbarte Mehrurlaub (gegenüber dem gesetzlichen Mindesturlaub) geniesst nicht den Schutz des BUrlG. Das heißt, dass es zulässig ist, von den Bestimmungen des BUrlG zum Nachteil des Arbeitnehmers abzuweichen. Dies muß allerdings ausdrücklich arbeitsvertraglich vereinbart werden.

Ergänzung vom Anwalt 05.09.2011 | 15:57

[Entschuldigung: Durch einen Fehler meinerseits wurde die Antwort vor Ihrer vollständigen Fertigstellung abgesendet; hier der Nachtrag:]

Fehlt es an einer Vereinbarung, die die Kürzung des Jahresurlaubs bei unterjährigem Ausscheiden erlaubt, so ist der ganze Urlaub wie der gesetzliche Mindesturlaub zu behandeln - Ihnen steht also dann bei Ausscheiden in der zweiten Jahreshälfte der volle vertragliche Jahresurlaub abzüglich des bereits genommenen Teilurlaubes zu.

Ich hoffe, dass meine Auskünfte Ihnen geholfen haben und eine erste Orientierung in der Sache ermöglichen. Bitte berücksichtigen Sie, dass dies auf der Grundlage der von Ihnen gegeben Informationen beruht. Abweichungen, die Ihnen geringfügig erscheinen mögen, können schon zu erheblich unterschiedlichen Bewertungen in der Angelegenheit führen.

Sehr gerne können Sie mich in dieser Angelegenheit auch beauftragen. Dank Email, Fax und Telefon stellt auch die Vertretung über größere Entfernung kein Problem dar.

Ich wünschen Ihnen alles Gute und verbleibe
mit freundlichen Grüßen

N. Unruh

Bewertung des Fragestellers 07.09.2011 | 10:15

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