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Bürogemeinschaft


27.10.2015 12:19 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Ich bin mit jemanden in einer anderen Stadt eine Bürogemeinschaft eingegangen. Gründe hierfür waren, den Standort in der anderen Stadt auszubauen, die Kosten hierfür aber klein zu halten. Da ich nicht täglich vor Ort war, erschien mir die Bürogemeinschaft zudem sinnvoll, da dann immer jemand da ist.

Nach einem Jahr ohne nennenswerte Kundengewinnung entschloss ich mich, die Bürogemeinschaft zu kündigen. Kündigungsfrist 6 Monate.

Es wurde dazumal ein Vertrag abgeschlossen, dass die Parteien eine 50% Kostentragung der sich aus dem Mietvertrag ergebenden Kosten vereinbaren.

Mir wurde gem. Vertrag die Nutzung der Telefonanlage gewährt. Die Kosten des Telefonanschlusses sowie die weiteren eindeutig dem Büro in seiner Unterhaltung zu zuordnenden Kosten tragen die Parteien hälftig.

Nun, nach Beendigung der Bürogemeinschaft stellt die Bürogemeinschafterin mir Kosten für eine Putzfrau, Telefonkosten, Malerkosten und sogar für eine Servicehotline (welche Anruf in Abwesenheit annimmt) in Rechnung von mehr als 1 1/2 Jahre. Die Hotline meldete sich nicht einmal mit meinen Namen und kannte mich gar nicht. Ich hatte diese mehrmals am Telefon.

Keine der obigen Kosten waren mit mir abgesprochen bzw. abgestimmt. Die Putzfrau putzte angeblich aller 2 Tage. Wobei ich hierzu sagen muß, dass die andere Unternehmerin einen Hund hat. Ich zahl doch nicht die Reinigung für Ihren Hund!

Nun meine Frage, ist die Forderung rechtsens, wenn keinerlei Absprache bzgl. eingegangener Verträge und hieraus entstehenden Kosten (Putzfrau, Maler, Telefon, Anrufhotline) mit mir erfolgte? Bis vor einer Woche, hatte ich keinerlei Wissen hierüber.

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Sehr geehrte Ratsuchende,

es kommt auf den von Ihnen abgeschlossenen Vertrag an.

Nach Ihrer Darstellung gibt es einen Vertrag, wonach Sie 50% der Kosten tragen sollten, die sich aus dem Mietvertrag ergeben. Es muss somit zunächst der Mietvertrag herangezogen werden und die dortigen Kosten müssen ermittelt werden

Dabei sind aber nur eben die Kosten zu berücksichtigen, die gegenüber dem Vermieter bestehen.

Wurde also z.B. die Putzfrau von der anderen Unternehmerin eingestellt, sind es keine Kosten, die gegenüber dem Vermieter entstehen.

Diese Kosten hätten Sie dann nach Ihrer Vertragsmitteilung (50% der sich aus dem Mietvertrag ergebenden Kosten) nicht zu tragen, da ja eben die Kosten der Putzfrau nicht aus dem Mietvertrag stammen.

Diese Kosten resultieren aus dem eigenständigen Vertrag zwischen der Putzfrau und der anderen Unternehmerin. Diese Kosten sind dann von der anderen Unternehmerin alleine zu tragen.

Gleiches gilt dann sicherlich auch für Hotline, den Telefonkosten.

Bei den Malerkosten muss aufgepasst werden.

Hat der Maler die nach dem Mietvertrag vielleicht geschuldeten Schönheitsarbeiten ausgeführt, sind es Kosten, die aus dem Mietvertrag stammen. Dann müssten Sie sich zu 50% daran beteiligen.

Sind es aber keine mietvertraglichen Kosten, müssen Sie sich nach der mitgeteilten Vertragssituation nicht daran beteiligen.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle, Oldenburg
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