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Bürgschaftshaftung des Ehepartners/Teilbürgschaft

25.04.2009 22:15 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Guten Tag,

ich habe vor 2 Jahren eine Bürgschaft für ein Darlehn für den Bau eines neuen Hauses übernommen, insgesamt für altes und neues Haus zusammen 400000€. Durch den Verkauf des alten Haus wurde die Summe auf 200000€ verringert. Die Absprache war, dass ich nach dem Verkauf des alten Haus, aus der Bürgschaft entlassen werden sollte. Aufgrund des hohen Rentenalters, von 66 Jahren des Schuldners stellt sich die Bank jetzt quer.
Bei einem Umschuldungsangebot möchte mich die neue Bank, auch wegen des hohen Alters, als Bürge behalten. Zusätzlich würden noch mal 100000€ des Schuldners kommen für die ich mich zusätzlich verbürgen müsste. Vorteil wäre nur das ich dort einen eigenen Kredit von 200000€ für mein Hauskaufvorhaben bekommen würde.
Vielleicht ist auch eine Teilbürgschaft möglich wo ich nur für die bisherigen 200000€ hafte.

Ist meine Frau (keine Gütertrennung) mit ihrem Vermögen (Eigentumswohnung, Rücklagen, Erbschaft) haftbar, obwohl wir beim Festlegen der Bürgschaft noch nicht verheiratet waren, auch wenn sie jetzt den Kredit nicht unterschreiben muss?

Wird bei Teilbürgschaft mit der ersten Tilgung auch schon ein Teil meiner Bürgschaftssumme verringert?
Wenn bei Hausverkauf noch ein Restbetrag von z.B. 80000€ bleibt und der Schuldner nicht zahlen kann, muss ich dann auch noch zahlen?

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage.

1. Ihre Frau ist in keinster Weise mit dem eigenen Vermögen haftbar.
Falls Sie aus der Bürgschaft in Anspruch genommen werden, dann betrifft dies nur Ihr eigenes Vermögen. Auch bei der Zugewinngemeinschaft bleiben die Vermögensmassen der Ehegatten getrennt. Nur wenn Sie etwa bei der ETW Ihrer Frau mit im Grundbuch stehen würden, dann hätte die Bank als Gläubigerin teilweise Zugriff. Anders wäre es nur, wenn Ihre Frau sich direkt bei Kreditaufnahme mitverpflichten würde.

2. Wenn die Bürgschaft sich nur auf einen Teilbetrag bezieht, dann würde die erste Tilgung bereits die Bürgschaftssumme verringern. Es muss letztlich aber genau geprüft werden, für welches Darlehen Sie bürgen und auf welches Darlehen Zahlungen des Schuldners erfolgen. Wenn die Forderung, für die Sie bürgen vom Schuldner nicht erfüllt werden kann, dann kann die Bank Sie aus der Bürgschaft in Anspruch nehmen. Wenn das Haus des Schulders verkauft wird, dann wird sich die Bank wegen der Restsumme zunächst an den Schuldner halten. Wenn dieser aber die Restforderung nicht erfüllen kann, dann wird die Bank sich an Sie wenden.

Generell sollte die Entscheidung für eine Bürgschaft sehr gut überlegt werden.



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