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Bürgschaft von mehreren Personen, die sich untereinander nicht kennen. Zulässig?


| 07.11.2013 15:53 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Lars Winkler


Zusammenfassung: Im Falle einer Mitbürgschaft im Sinne des § 769 BGB ist es für die Wirksamkeit der Bürgschaften nicht erforderlich, dass die Mitbürgen Kenntnis von den jeweils anderen Bürgschaften haben.


Wir vier verschiedene Personen haben für eine Kredit unterscrieben ohne das wir von dem anderen Person gewust haben.Ist das erlaubt oder müssen die uns gegenseitig imformieren.Jetzt ist der Kreditnehmer gestorben und die Bank will jetzt Geld haben.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts im Rahmen einer Erstberatung beantworten möchte:

Nach Ihren Angaben gehe ich davon aus, dass Sie und die anderen drei Personen für diesen Kredit jeweils eine Bürgschaft unterschrieben haben. In diesem Fall ist es NICHT nötig, dass die Mitbürgen voneinander wissen. Die Bank muss die Mitbürgen auch nicht davon informieren dass es noch andere Bürgen gibt.

Gemäß § 769 BGB haften nämlich mehrere Personen als Mitbürgen für denselben Kredit, auch wenn sie die Bürgschaft nicht gemeinschaftlich übernehmen.

ACHTUNG: Das bedeutet nicht, dass Ihre Bürgschaft (oder die der anderen drei) in jedem Fall wirksam ist. Das kann ich aufgrund Ihrer wenigen Angaben nicht beurteilen. Es mag durchaus sein, dass die Bürgschaft aus ganz anderen Gründen unwirksam ist. Das kann aber nur ein Rechtsanwalt prüfen, dem alle Unterlagen vorgelegt werden. Die fehlende Kenntnis der Bürgen voneinander jedenfalls ändert an der Wirksamkeit einer Mitbürgschaft leider Gottes nichts.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Lars Winkler, Rechtsanwalt
Bewertung des Fragestellers 08.11.2013 | 16:05


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Stellungnahme vom Anwalt:
Abstriche bei der Ausführlichkeit der Antwort sind unverständlich, da die Nachfragefunktion nicht genutzt wurde. Auch ansonsten ist nicht ersichtlich, wie so die eindeutige Antwort mit Abschlägen der Bewertung quittiert wurde. Der einzige Schluss der bleibt, ist, dass der Überbringer einer schlechten Nachricht für diese bestraft wurde.