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Bürgschaft & Mahnbescheid verjährt?


19.01.2006 23:50 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Achim Schroers



Guten Tag,

es geht in meinem Fall eigentlich nur darum eine Entscheidung zu finden welchen Weg ich einschlagen soll oder welcher Aussage ich Glauben schenken kann.

Speziell interessieren mich Verjährungsfristen einer Bürgschaft über 480.000,- DM von 1999, die ich für die GmbH meines Vaters unterschrieben habe. 2001 wurde mir von der Bank in einem Schreiben mitgeteilt, dass die Geschäftsverbindung zur GmbH gekündigt wurde und ich mit der Inanspruchnahme der Bürgschaft rechnen müsse. Jan./2005 ging mir ein Mahnbescheid über 182.000,- € zu, dem ich über meinen Anwalt widersprochen habe. Bis heute (19.1.06) gab es keine Reaktion auf den Widerspruch.

Ich habe bereits einen Anwalt mit meinem Fall beauftragt und auch eine Anzahlung von 2000,- € geleistet. Da ich nach mehrmaligem Nachfragen immer nur die Aussage „Abwarten – nichts tun“ hörte, kamen bei mir Zweifel auf und ich habe mich von einem zweiten Anwalt beraten lassen. Dieser erklärte mir nach kurzer Prüfung meiner Unterlagen, dass nach der heutigen Rechtssprechung der Mahnbescheid und damit auch die Bürgschaft verjährt ist und keine Ansprüche mehr an mich gestellt werden können. Außerdem kam das Thema der „krassen finanziellen Überforderung“ zur Sprache. Zum damaligen Zeitpunkt hätte mein Nettogehalt gerade so ausgereicht um die Zinsen zu bedienen.

Ich muss wohl nicht betonen, dass von der weiteren Vorgehensweise meine zukünftige Existenz abhängt. Daher bin ich über jede Info sehr dankbar, die mir in meiner Situation weiterhilft.

Meine Fragen speziell:

- Ist die Kündigung der Geschäftsbeziehung und Ankündigung der Inanspruchnahme der Bürgschaft der Startzeitpunkt der Verjährungsfrist von 3 Jahren (wurde mir so mitgeteilt nach neuer Rechtssprechung ab 2002) oder erst die Zustellung des Mahnbescheides.
(Originaltext: Wir haben die Geschäftsverbindung zur Firma xxx gekündigt. Sie müssen – aus heutiger Sicht – mit einer Inanspruchnahme aus Ihrer o.g. Bürgschaft rechnen.)

- Mir wurde mitgeteilt, dass die Bank spätestens 6 Monate nach Widerspruch über den Mahnbescheid eine Begründung abgeben muss – ansonsten ist dieser nach 6 Monaten verjährt.

Sollten weitere Informationen benötigt werden, kann ich diese jederzeit liefern.
Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Bitte sehen Sie mir nach, dass ich zu dieser späten Stunde die Nachtruhe der Beantwortung Ihrer Frage vorziehe. Sie erhalten jedoch bereits im Laufe des morgigen Vormittags per Email eine ausführliche Antwort von mir.

Mit freundlichen Grüßen


Achim Schroers
Rechtsanwalt
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