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Buchung eines Hotelzimmers


21.09.2005 13:37 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Auf Grund eines schriftlichen Angebotes buchte ich telef.ein Zimmer.Daraufhin kam eine Bestätigung in doppelter Ausführung wobei die Zweitschrift per Unterschrift gegenbestätigt werden sollte. Diese Bestätigung enthielt jedoch die Klausel"Vorauszahlg.von 3 Tagesmieten" die im Angebot nicht erschienen war.
Ich sandte daraufhin die Zweitschrift mit dem Vermerk zurück"Vorauszahlg.nicht akzeptabel-Buchung bitte annullieren".Dieses Schreiben (per Normalpost)ist angeblich nicht angekommen, und man verlangt jetzt von mir die Kosten-
übernahme für das nicht genutzte Zimmer ./. Frühstückskosten.
Besteht diese Forderung zu Recht?

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragensteller,

Ihre Online-Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen wie folgt beantworten:

Ihre Sachverhaltsschilderung bietet eine Menge juristischer wie tatsächlicher Fragen, die in dieser summarischen Prüfung nicht abgehandelt werden können.

Nach Ihrer Schilderung ergibt sich folgendes Bild:

Durch telefonische Annahme des Angebotes ist ein Vertrag zu Stande gekommen. Daran konnte die Bestätigung nichts mehr ändern. Die Anforderung von einem Vorschuss mag Vertragswidrig gewesen sein, beseitigt den Vertrag als solches aber nicht.

Damit bleibt es dabei, dass Sie kündigen mussten. Für den notwendigen Zugang dieser Kündigung trifft Sie die Beweislast.

Selbst wenn die Kündigung zugegangen wäre, hatte der Hotelier einen Anspruch auf Zahlung. Ich unterstelle, dass Mietvertragsrecht anzuwenden ist (keine Pauschalreise). Dann bleibt bei der Kündigung trotzdem ein Erfüllungssurrogat zu zahlen, wenn nicht weiter vermietet werden kann.

Der Zahlbetrag richtet sich dabei auf den vereinbarten Preis abzgl. der ersparten Aufwendungen. Dies sind hier auf jeden Fall die Frühstückskosten. Hinzu kämen noch gesparte Wäsche, Zimmerreinigung etc. Diese können nur geschätzt werden. Die meisten Tourismusverbände haben daher in solchen Fällen eine Stornoregelung mit ca. 80 % des Zimmerpreises.

Es bleibt festzuhalten, dass die Forderung wohl zu Recht besteht, allenfalls die Höhe etwas zu reduzieren sein dürfte.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Für evtl. Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Steininger
Rechtsanwalt

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