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Bu fall

| 09.03.2020 12:42 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von


Guten Tag,bitte teilen Sie mir mit,ob diese Frage Ihrem Fachbereich entspricht. Ich bin am Ende und brauche eine gesicherte Antwort. Meine bu Versicherung prüfte meine Sachlage und will jetzt eine Prognose und ein Bericht vom Facharzt, den ich nicht bekomme,weil eine 2. op ansteht. Was genau braucht die Versicherung für einen bescheid?bin seit 1 Jahr krank mit Therapie und Schmerzmittel. Bescheid vom Hausarzt 50% bu mit Vermerk :Einschätzung von Chirurg nach op. Kts . Op mit Nachbehandlung nur vom Hausarzt, ohne Facharzt,weil so üblich.
zählt dieser bescheid nicht für Vergangenheit und Gegenwart? MFG,
ich zahle hier auch nach,wenn es zu komplex ist...

Einsatz editiert am 11.03.2020 01:07:42

Eingrenzung vom Fragesteller
11.03.2020 | 01:27
11.03.2020 | 10:30

Antwort

von


(460)
Hauptstraße 3
64665 Alsbach-Hähnlein
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Web: http://www.kanzlei-diefenbach.de
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Sehr geehrte Fragestellerin,

ich beantworte Ihre Fragen gerne wie folgt:

Ich gehe anhand Ihrer Schilderung davon aus, dass die BU Versicherung vorläufig 50 % gezahlt hat und dies noch keine abschließende Entscheidung war.
Da Sie als Versicherungsnehmerin Obliegenheitspflichten haben und hier eine fachärztliche Bescheinigung gefordert wird, müssen Sie dem nachkommen. Lesen Sie ggf. dazu in den Versicherungsbedingungen nach.
Sie sollten sich daher von Ihrem Hausarzt an einen Facharzt überweisen lassen und sich dort vorstellen. Wenn dies zur Zeit noch nicht möglich ist, so müssen Sie Ihrer Versicherung mitteilen, dass das so ist und warum und dies ggf. auch durch ärztliche Bescheinigungen beweisen.
Grundsätzlich ist es auch möglich, dass eine Begutachtung durch einen Sachverständigen Arzt stattfindet, welcher von der BU beauftragt wird.
Sie sollten daher mit der BU in Kontakt treten, am besten mündlich und schriftlich und alles absolut wahrheitsgemäß schildern und klären.
Falls Sie Schreiben erhalten haben sollten, in denen Fristen genannt sind, so müssen Sie diese unbedingt wahren.

Ich hoffe, Ihnen weiter geholfen zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen.

Draudt, Rechtsanwältin


Rückfrage vom Fragesteller 11.03.2020 | 19:41

Sehr geehrte Frau Draudt,
dankeschön.hier liegt ein Missverständnis vor. Die Bu wünscht für einen Bescheid ihrerseits eine Prognose vom Facharzt. Meine Frage war,ob denn die Feststellung des Hausarztes ,den die Versicherung auch angeschrieben hatte zur Einschätzung vor der 1. OP , ausreicht . Alles ,was Sie aufführten ,hatte ich erledigt.
Op-bericht,Befund vom Chirurg, Zurücküberweisung zum Hausarzt zur Nachbehandlung , 2. OP- termin. Eine Überweisung zum Facharzt stellt mein Hausarzt logischerweise erst nach der 2. OP aus. Niemand kann eine Prognose stellen v o r einer OP. Die Heilung verläuft bei jedem anders. Erstmal muss die Op gelingen ,so der Chirurg.
In den Bedingungen steht : alle behandelnden Ärzte sollen Befund und Verlauf bescheiden.Dies wurde korrekt getan. Derzeit bin ich zur Nachsorge beim Hausarzt,das ist üblich nach Kts -OP. ansonsten keine Verweisung,keine Karenzzeit,keine Arbeitsunfähigkeitsklausel,keine Sofortzahlung. Gibt es kein Gesetz im VVG oder BGB ,das eine Frist beschreibt zur Zahlung bei BU ? Ist es nicht unzumutbar,fast ein Jahr hingehalten zu werden. Der Hausarzt stellte schriftlich fest für die BU : 50% bis zur Op berufsunfähig,danach Einschätzung vom Facharzt. Im Übrigen wollte die Versicherung keinen Gutachter bestellen und auch keine Einschätzung vom Chirurg... Mit meinen korrekten, ergänzenden Angaben hoffe ich,geholfen zu haben. Einen schönen Abend wünscht Ihnen gerne ihre traurige Fragestellerin

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 11.03.2020 | 21:44

Sehr geehrte Fragestellerin,

es wäre hilfreich gewesen , wenn Sie die nunmehr erfolgte ausführliche Schilderung des Sachverhalts sogleich abgegeben hätten.
Wie gesagt, wenn die Versicherung derzeit eine fachärztliche Diagnose verlangt, dann müssen Sie diese bringen. Eine spezielle Regelung, dass ein hausärztliches Attest ausreicht, gibt es nicht.
Allerdings hat der BGH entschieden, dass eine Befristung unter Umständen nicht verzögernd erfolgen darf. Der Bundesgerichtshof hat entschieden (Urteil vom 09.10.2019 – IV ZR 235/18 ), dass die Leistung aus einer Berufsunfähigkeitsversicherung nur unter Angabe der Gründe durch den Versicherer befristet werden darf.

Mit freundlichen Grüßen Draudt Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 12.03.2020 | 10:17

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Alles ok,trotzdem sind für manche fragen spezielle Fachrichtungen wichtig

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