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BtmG - Verstoß Drittperson

24.01.2017 21:29 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Evgen Stadnik


Zunächst mal Wohnen ich in Bayern. Ich wollte über einen Bekannten Marihuana kaufen. Dieser Bekannte wollte dan einer dritten Person 1kg Marihuana kaufen. Ich habe dazu 400€ beigesteuert (wären dabei ca 40g gewesen also nur einen sehr kleinen Teil). Diese dritte Person wurde auf dem Weg zu meinem Bekannten von der Polizei erwischt (haben das Geld im Voraus bezahlt) und hat dan den Namen meines Bekannten verraten. Mein Bekannter hat schon einige Verstöße im BtmG. Diese dritte Person kennt mich nicht. Allerdings hat mir mein Bekannter drauf angesprochen das er Fals es bei ihm zu Haftstrafe kommt meinen Namen nennen wird. Ich selbst hatte noch nie was mit der Polizei zutun und bin in Kleister weiße Vorbestraft.
Es gibt auch keine Beweise außer die Aussage meines Bekannten.
Ich würde gerne wissen welche Strafen mir Persönlich bevor stehen könnten wen mein Bekannter der Polizei meinen Namen nennt.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wie Sie bereits selbst erkannt haben, kann Ihnen zunächst nichts nachgewiesen werden. Lediglich die Aussage, Ihr Bekannter habe von Ihnen 400 € und den Auftrag erhalten 40g Marihuana zu kaufen wird regelmäßig nicht ausreichen. Da dies lediglich als Schutzbehauptung gewertet wird um eine eventuelle Strafmilderung zu erlangen.

Sollte dies Ihnen allerdings tatsächlich nachgewiesen werden können, so haben Sie sich gem. § 29 Abs. 1 Nr. 13, Nr.1 BtMG strafbar gemacht, da Sie einem anderen Geldmittel zur Verfügung gestellt haben um Betäubungmittel zu erwerben. Ein solches wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bestraft. Da Sie weder vorbestraft sind, noch sonst in Erscheinung getreten sind, können Sie mit einer Geldstrafe und im schlimmsten Fall mit einer Bewährungsstrafe rechnen.
Sollte daher die Staatsanwaltschaft tatsächlich genügend Anhaltspunkte haben und gegen Sie eine Anklage erheben, bzw. einen Strafbefehl beantragen, sollten Sie einen Rechtsanwalt mit der Akteneinsicht beauftragen um eine Verteidigungsstrategie zu entwickeln.

Abschließend möchte ich Sie darauf hinweisen, dass es sich bei dieser Antwort, basierend auf Ihren Angaben, lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes handelt. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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