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BtmG


| 22.02.2007 20:06 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Martin Kämpf



Hallo,

gestern rief mich (m, 20) ein Kripobeamter (Kempten/ Allgäu) an und teilte mir mit, dass ein Strafverfahren gegen mich eingeleitet wurde.
Ich wurde daraufhin zur Vernehmung eingeladen. Mir ist bewusst, dass ich keine Aussage machen muss.
Am Telefon teilte er mir mit, dass ein anderer wegen diesem Delikt verhaftet wurde und bei der Auswertung seines Handys eine SMS von meinem Handy gefunden wurde, in der ich mich beschwert haben soll, dass er mir zu wenig verkauft hätte (ungefähr: es waren nur 1,45 statt 2,5, du hast mich beschissen, du schuldest mir 10€).
Es wurden aber keine Angaben gemacht, was mit den Zahlen gemeint worden ist (bin mir aber nicht ganz sicher)
Eine Hausdursuchung fand (noch) nicht statt, bin in Besitz von keinen nach dem BtmG strafbaren Drogen und noch nicht polizeilich in Erscheinung getretten.
Man kann ja heutzutage SMS aus dem Internet verschicken, in denen man die Nummer des Absenders frei wählen kann.
Wie soll ich mich verhalten?
Welche Strafe muss ich befürchten?
Was raten Sie mir?

vielen Dank im Voraus

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes sowie Ihrer Sachverhaltschilderung wie folgt beantworten möchte.

Zunächst möchte ich Ihnen dringend empfehlen, der Ladung zur polizeilichen Vernehmung keine Folge zu leisten. Entgegen anders lautender Darstellung der Ermittlungsbehörden, insbesondere der Polizei, wird sich dies auch regelmäßig nicht negativ auf das Ergebnis eines eventuellen Strafprozesses auswirken. Eine Verpflichtung, bei der polizeilichen Vernehmung zu erscheinen, besteht für Sie als Beschuldigter einer Straftat nicht. Die Ausübung Ihres Aussageverweigerungsrechts steht Ihnen als solcher zu.

Weiterhin wäre es vorliegend ratsam, über einen Anwalt ihres Vertrauens Akteneinsicht zu nehmen. Gerne stehe auch ich Ihnen dahingehend zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass Akteneinsicht dem Beschuldigten in der Regel nur über einen Strafverteidiger gewährt wird. Insbesondere in Ihrem Fall erscheint es mir notwendig, Akteneinsicht zu nehmen, da Sie sich nur so Gewissheit über die Kenntnisse der Polizei verschaffen können. Nach erfolgter Akteneinsicht sollte mit dem Strafverteidiger Ihres Vertrauens die weitere Vorgehensweise abgestimmt werden. Eventuell wird es sich dann anbieten, über den Strafverteidiger schriftlich zur Sache Stellung zu nehmen.

Eine seriöse Einschätzung des zu erwartenden Strafmaßes kann ohne Kenntnis der Ermittlungsakte nicht abgegeben werden.
Sollte der bestehende Tatverdacht gegen sie ausschließlich auf Grund der beschriebenen SMS bestehen, halte ich es für durchaus möglich, dass das Verfahren gegen Sie eingestellt wird. Anders wäre die Sachlage, falls der Festgenommene flankierend Aussagen tätigte, welche Sie weiter belasten.

Bitte beachten Sie, dass diesseits durchaus noch möglich erscheint, dass eine Durchsuchung Ihrer Räumlichkeiten stattfindet.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick ermöglicht zu haben und stehe für Ergänzungen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie ggf. für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Fon 089/ 22843355
Fax 089/ 22843356

info@kanzlei-kaempf.net
Kanzlei Kämpf - Strafrecht München

Nachfrage vom Fragesteller 22.02.2007 | 21:54

Vielen Dank für die schnelle Antwort,

also ich hab mit dem Kripobeamten einen Termin vereinbart.
Ich hatte da aber nicht vor eine Ausage zu machen.
Soll ich trotzdem wieder Absagen?
Einen Anwalt zu Rate zu ziehen wegen dieser Mengen wurde mir von ihm abgeraten, da sich die Kosten anscheinend nicht rentieren, und das ist auch mein Problem. Ich kann es mir jetzt nicht leisten einen Anwalt zu Rate zu ziehen.
Soll ich trotzdem einen Anwalt nehmen?
Fall es zu einer Durchsuchng kommt, trifft es nur mein Zimmer oder das ganze Elternhaus?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.02.2007 | 08:09

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich Ihnen wie folgt beantworten möchte:

Wie bereits in meiner ursprünglichen Beantwortung Ihrer Frage geschildert, empfehle ich Ihnen dringend, den Termin bei der Polizei nicht wahrzunehmen. Sie sollten diesen unbedingt absagen und sich auch nicht auf Diskussionen bezüglich der Gründe einlassen.

Die Einschaltung eines Anwalts ist häufig sinnvoll, da dieser in Augenhöhe mit der Justiz verhandeln wird. Nur so ist eine optimale Wahrnehmung ihrer Interessen und Rechte möglich. Dies ist insbesondere auch in kleineren BTM- Sachen im Hinblick auf die weitreichenden Folgen - man denke nur an eventuelle Probleme mit der Fahrerlaubnis Behörde - angezeigt.
Die Durchsuchung ihrer Räumlichkeiten sollte eigentlich auf Ihr Zimmer beschränkt werden können. Es wäre es allerdings durchaus auch möglich, dass dies vom Gericht und Staatsanwaltschaft anderes gesehen wird.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

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