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BtMG 29a

| 02.07.2018 17:41 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Zusammenfassung:

Besonderheiten bei Einholung eines Wirkstoffgutachtens und nach Beschlagnahme eines Mobiltelefons.

Guten Tag ich bin 28 Jahre alt und wurde mit 100g Cannabis auf dem nach Hauseweg angehalten und dabei erwischt.(Keine Waage , kein Navi, keine Tütchen und auch kein Bargeld) 100g in einem Abgepackten Zustand Bei der Polizei habe ich meine Aussage verweigert und mein Handy wurde von der Kriminalpolizei entnommen zum Auswerten ... Ich habe keine Vorstrafen und habe schon einen Anwalt diesbezüglich genommen
Die Akteneinsicht wurde beantragt und in der Akte steht das das Wirkstoffgutachten gerade ermittelt wird -> Ich gehe genau so wie die Polizei von einer nicht geringen Menge aus...
Das sichergestellte IPhone könnte nicht ausgewertet werden durch die It Abteilung der Polizei da ich den PIN nicht hergegeben habe ...
das ganze ist jetzt 6 1/2 Monate her und die erste Akte kam 1/2 Monat später ... Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen !?
Frage 1: Wie lange dauert es auf ein Wirkstoffgutachten zu warten und wann kann ich mit einem Urteil rechnen?
Frage 2 : Mein Anwalt sagt es ist ausgeschlossen das die nochmal versuchen an das Handy zu gehen und das ist für mich das wichtigste: Stimmt es das die das einfach da liegen lassen und die nicht nochmal versuchen an das Handy zu kommen (Das sagt der Anwalt) ???
Ich würde mich über eine schnelle Antwort freuen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Regelmäßig kommt die Akte immer erst dann wenn die Ermittlungen abgeschlossen worden sind. Normalerweise genügen 6 Monate für ein entsprechendes Gutachten. Wieso das hier so lange dauert, kann ich Ihnen nicht sagen. Auf jeden Fall kann auch keiner genau vorhersagen wann ein Urteil gefällt wird. Aufgrund der Anforderungen der europäischen Menschrechtskonvention ist aber ein Beschleunigungsgrundsatz zu beachten. Dementsprechend können Sie davon ausgehen, dass innerhalb weniger Wochen nach Erhalt des Gutachtens auch terminiert wird zur Hauptverhandlung. Aber ich denke sicher, dass es im Herbst spätestens so weit sein dürfte.

Sie selbst müssen den Code nicht nennen, da Sie sich nicht selbst belasten müssen. Stand heute ist außerdem dass die Polizei regelmäßig keine Handys knackt. Dies wäre auch nur bei schweren Straftaten (gewerblichem Drogenhandel etwa) überhaupt möglich. Dies kann ich hier abschließend nicht erkennen. Außerdem ist nicht davon auszugehen, dass die Strafverfolger jetzt noch dazu übergehen würden, da im Zweifel sowieso alle möglichen Kontakte aus zu analysierenden Chats etwa obsolet sein dürften und damit kein Ermittlungserfolg mehr zu erwarten ist. Aber abschließend und ohne Akteneinsicht handelt es sich natürlich hier nur um bessere Vermutungen.


Ich hoffe, Ihre Frage dennoch im Rahmen der Möglichkeiten verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 02.07.2018 | 19:12

Das bedeutet also im Klartext das dies sehr unwahrscheinlich ist und so wie mein Anwalt sagt: Da es ein minderschwerer Fall ist Besteht darin auch keine Notwendigkeit (Der Anwalt ist sehr gut auf BTM Fälle spezialisiert) ...
Die Frage dazu : Warum können die Nachrichten sowieso nicht mehr verwendet werden weil nur der Verdacht auf „nicht geringe Menge" Besteht und nicht „gewerbliches Handeln" ?
Außerdem kommt dazu das Nachrichten nicht mehr vorhanden sind wo ich mich auch frage ob „gelöschte Nachrichten" in größeren Fällen doch noch aufgedeckt wurden ?


Ich bedanke mich für Ihre Antwort Ich wollte mir nur eine 2te Meinung reinholen ich werde Ihnen 5* Geben und hoffe darauf das ihr Vermutungen zutreffen und ich bald Bescheid bekomme und mein Leben wieder normal wird :P
Ein Schönen Tag Ihnen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 03.07.2018 | 00:27

Guten Morgen!

Danke für die sehr freundliche Nachfrage. Ich sehe es wie der Kollege: ein minderschwerer Fall und ohne gewerblichen Bezug rechtfertigt keine weiteren Eingriffsmaßnahmen.

Andernfalls könnten natürlich auch nicht mehr vorhandene Nachrichten durchaus professionell rekonstruiert werden. Allerdings ist es natürlich auch so, dass etwaige Hinweise auch nach so langer Zeit kaum noch konkret erfolgreiche Maßnahmen zu Tage bringen, da etwa Durchsuchungen bei Dritten und dergleichen wenig erfolgreich wären.

Ich Danke für die Nachfrage und verbleibe mit freundlichen Grüßen,
Hellmann, RA

Bewertung des Fragestellers 03.07.2018 | 09:23

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