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Bruchteilsgemeinschaft einer Tiefgarage

| 10.07.2016 07:20 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Wir sind eine Bruchteilseigentümergemeinschaft einer Tiefgarage.
Kann die Verwaltung auch noch nach drei Jahren Tätigkeiten in Rechnung stellen?

Es handelt sich um Tätigkeiten im Rahmen einer Sanierung, die bisher aus verschiedenen Gründen nicht zustande gekommen ist. Es gibt allerdings inzwischen einen Beschluß, dass saniert wird.
Gilt eine Bruchteilseigentümerschaft als Privatperson, die ja wohl auch nach längerer Zeit noch zurückliegende Rechnungen bekommen kann.
Anzumerken wäre, dass zu keiner Zeit von dem Verwalter daraufhingewiesen wurde - weder .
mündlich noch schriftlich-, dass er zusätzliche Kosten in Rechnung stellt .

Mit freundlichem Gruß

Sehr geehrte Ratsuchende,

leider kommt das häufig vor, dass die Verwaltung nachträglich noch Rechnungen stellt.

Diese Rechnungen und Zahlungen müssen aber von der Eigentümergemeinschaft beschlossen werden.

Der Beschluss, dass saniert werden soll, reicht nicht auch, wenn nicht auch gleichzeitig mit beschlossen worden ist, dass diese Zusatztätigkeit der Verwaltung bezahlt wird.

Gibt es also keinen Zahlungsbeschluss, muss nicht gezahlt werden.

Weiter ist der Verwaltervertrag genau zu prüfen.

Alle dort genannten Tätigkeiten sind mit der Verwaltergebühr abgegolten. Dazu ist also die Vertragsprüfung notwendig.

Andere Tätigkeiten kann der Verwalter innerhalb von drei Jahren geltend machen. Danach kann die Verjährungseinrede erhoben werden.

Aber diese Tätigkeit ist nachzuweisen und muss auch wirtschaftlich nachvollziehbar sein.

Gibt es aber dann einen Beschluss zur Zahlung der Eigentümer, wäre dann zu zahlen, sofern der Beschluss nicht angefochten wird.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle, Oldenburg

Nachfrage vom Fragesteller 10.07.2016 | 11:05

Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin,
im Verwaltervertrag steht: " ...Da solche Baumaßnahmen immer auch eine Eigentümerversammlung erfordern, wird die Abgeltung des Sonderaufwands des Verwalters den Eigentümern zur Beschlussfassung vorgelegt."

Nachfrage: Muss der Sonderaufwand vor der Baumaßnahme avisiert werden oder darf das auch im Nachhinein geschehen?

Ansonsten hat mir die Antwort weitergeholfen.
Mit freundlichem Gruß

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.07.2016 | 11:22

Sehr geehrte Ratsuchende,

leider kann das auch in Nachhinein geschehen, muss aber detailliert und nachvollziehbar dargestellt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle, Oldenburg

Bewertung des Fragestellers 10.07.2016 | 11:39

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"Danke für die ausführliche Auskunft, hat uns in unseren Annahmen bestätigt."
FRAGESTELLER 10.07.2016 4,8/5,0