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Brrechnung Kindesunterhalt und Ehegattenunterhalt

| 23.05.2010 21:51 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde
Guten Tag,

Mein Mann und ich haben uns nach 11 Jahre langer Ehe getrennt.
2 Kinder im Alter von 9 Jahren und 1 Kind im Alter von 3 Jahren gehen aus der Ehe hervor. Da mein Mann Selbständig ist und sehr gut verdient, möchte ich nicht über den Tisch gezogen werden. Ich habe mich in der gesamten Ehe um die Kinder und den Haushalt gekümmert. Desweiteren hatte mein Mann nichts für meine Rente getan. Er verdient im Durchschnitt 180000€ jährlich Brutto. Urlaub ist schon einberechnet. Was muss abgezogen werden, um auf ein bereinigtes Einkommen zu kommen? Desweiteren zahlen wir monatlich den Kredit von 1300€ ab. Wieviel Kindesunterhalt muss er zahlen und wieviel an mich? Die grossen Kinder gehen noch in den Hort, und der jüngste in die Kita. Wer trägt die Kosten? Bis zu wieviel Stunden muss ich wieder arbeiten gehen? Wie ist es eigentlich mit dem Hausschlüssel. Mein Mann hat diesen noch. Darf er den noch behalten?
Vielen Dank
23.05.2010 | 22:19

Antwort

von


(1209)
Aachener Strasse 585
50226 Frechen-Königsdorf
Tel: 02234-63990
Web: http://www.ra-raab.de
E-Mail:
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Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Bei selbständig Tätigen ist das Nettoeinkommen der letzten drei Jahre für die Unterhaltsberechnung heranzuziehen. Um eine Grundlage für die Unterhaltsberechnung zu haben, sollten Sie Ihren Ehemann auffordern, Auskunft über seine Einkünfte der letzten drei Jahre zu erteilen und diese Auskünfte zu belegen. Als Nachweis kommen die Bilanzen bzw. Einnahmen-Überschußrechnungen, die Steuerklärungen und die Steuerbescheide in Betracht.

Erst wenn Ihnen diese Unterlagen vorliegen, kann eine brauchbare Berechnung des Kindes- und Trennungsunterhalts erfolgen.

Abzugsfähig sind ggf. ehebedingte Schulden.


2.

Kosten für die Kindertagesstätte und den Hort können ggf. als Mehrbedarf anzusetzen sein mit der Folge, daß diese Kosten von Ihrem Ehemann zu tragen sein könnten. Allerdings könnte Ihr Ehemann hiergegen einwenden, daß unter Umständen nichts dagegen spräche, wenn die Kinder zu Hause versorgt würden.

D. h., um die Kostentragungspflicht prüfen zu können, müßte man weitere Einzelheiten kennen, z. B. aus welchem Grund die Kinder nach dem Kindergarten bzw. der Schule nicht zu Hause versorgt werden.


3.

Wer Anspruch auf den Hausschlüssel hat, hängt davon ab, wer in dem Haus wohnt. Wenn Sie und Ihr Ehemann die Trennung innerhalb des Hauses vollzogen haben, haben beide ein Recht am Besitz der Schlüssel.

Wohnen Sie allein mit den Kindern im Haus, hat der Ehemann keinen Ansprucgh auf die Schlüssel.


4.

Nach der Unterhaltsrechtsreform, die zum 01.01.2008 in Kraft getreten ist, hat die alleinerziehende Ehefrau einen Anspruch auf Unterhalt bis zum dritten Lebensjahr des Kindes. Der Anspruch kann auch darüber hinaus bestehen, wenn es der Billigkeit entspricht, z.B. die Kindesbelange eine Betreuung durch die Mutter erfordern oder keine anderweitige Kinderbetreuung möglich ist, um zwei Beispiele zu nennen.


5.

Für Sie werden sich durch die Trennung eine Fülle von Problemen stellen, die Sie ohne anwaltliche Hilfe nicht bewältigen können. Sie sagten eingangs, Sie wollten nicht über den Tisch gezogen werden. Um das zu vermeiden, ist es dringend geboten, schnellstmöglich einen Besprechungstermin mit einem Rechtsanwalt vor Ort zu vereinbaren.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 24.05.2010 | 10:40

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"Ich hatte angegeben, wieviel Einkommen vor Steuern mein Mann jährlich hat. Desweiteren, wie hoch der monatl. Kredit ist. Auch die genaue Altersangabe der Kinder und wie lange ich nicht berufstätig, bzw. die Kinder versorgt habe. Dafür habe ich letztendlich keine Infos erhalten. Meine gezahlten 50€ sind hiefür zuviel. Ich hätte mich sehr gefreut zu lesen, wieviel die Kinder bekommen in etwa und ich. Mir ist klar, daß die genaue Berechnung so natürlich nicht erfolgen kann.

Viele Grüsse"
Stellungnahme vom Anwalt:
Der Unterhalt ist auf der Grundlage des Nettoeinkommens und nicht auf der Basis des Bruttoeinkomens zu berechnen. Um den Trennungs- und Kindesunterhalt errechnen zu können, muß man das durchschnittliche monatliche Nettoeinkommen kennen. Gibt die Fragestellerin lediglich das Bruttoeinkommen an, müßte man eine Einkommensberechnung durchführen, um das Nettoeinkommen zu ermitteln. Ohne nähere Angaben ist ein verwendbares Ergebnis jedoch nicht zu erzielen. Als Fragesteller darf man nie vergessen, daß der Rechtsanwalt nur auf der Grundlage der Sachverhaltsschilderung seinen Rat erteilen kann. Deshalb hatte ich darauf hingewiesen, was zu veranlassen sei. Unverständlich, daß die Fragestellerin sich darauf beschränkt, den Sachverhalt der Eingangsfrage zu wiederholen, statt den Hinweis des Anwalts aufzugreifen und von der kostenlosen Nachfragemöglichkeit Gebrauch machen zu können. So kann man nur hoffen, daß die Fragestellerin wenigstens die Empfehlung befolgt, einen Anwalt vor Ort aufzusuchen.
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 24.05.2010
2,8/5,0

Ich hatte angegeben, wieviel Einkommen vor Steuern mein Mann jährlich hat. Desweiteren, wie hoch der monatl. Kredit ist. Auch die genaue Altersangabe der Kinder und wie lange ich nicht berufstätig, bzw. die Kinder versorgt habe. Dafür habe ich letztendlich keine Infos erhalten. Meine gezahlten 50€ sind hiefür zuviel. Ich hätte mich sehr gefreut zu lesen, wieviel die Kinder bekommen in etwa und ich. Mir ist klar, daß die genaue Berechnung so natürlich nicht erfolgen kann.

Viele Grüsse


ANTWORT VON

(1209)

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50226 Frechen-Königsdorf
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