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Brilliantenkauf als Ohrstecker


06.05.2006 10:21 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Hallo,
meine Frau hat kürzlich an einem Samstag Brillianten als Ohrstecker in einem Schmuckladen bestellt und am Montag wollte sie die Bestellung absagen;der Händler des Schmuckladens sagte aber wir müssen die Brillianten nehmen obwohl an dem Tag der Auftrag für das Schleifen noch nicht begonnen hat.Jetzt sollen wir die Hälfte des Auftrages bezahlen und drei von sechs kaufen.
Der Verkäufer des Schmuckladens ist selbst in der Lage sie zu verkaufen,aber er hat die Steine noch gar nicht von der Schleiferei und mus sie dann noch in Gold einfassen.Müssen wir jetzt Zahlungen leisten oder nicht ?

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Sachverhaltsberichts wie folgt beantworten möchte:

Eine verbindliche rechtliche Beurteilung ist auf Grundlage Ihrer –knappen Informationen- sicherlich nicht möglich.

Grundsätzlich gilt, dass Ihre Frau an eine, wohlgemerkt, verbindliche Bestellung gebunden wäre (§ 145 BGB), wenn denn nicht eine sog. Freiklausel oder ein Widerrufsvorbehalt vorlag. Die teilweise Möglichkeit eines anderweitigen Verkaufs ändert daran grundsätzlich nichts. Auch die Tatsache, dass die Brillianten noch in der Bearbeitung, ändert zunächst nichts an der Rechtslage.

Allerdings schliesse ich aus Ihrem Bericht, der Verkäufer bestehe nur auf der „halben“ Abnahme, dass hier offenbar Bewertungs- oder Gestaltungsspielraum vorliegt.

Eine wirklich sichere Beurteilung ist nur möglich, wenn ich das „Bestell“-Formular, welches Ihre Frau unterschrieb, einsehe. Ich schlage Ihnen vor, dass Sie mir dies einmal zufaxen (Fax-Nr. siehe oben; bis Sonntag-Abend +41 33 8236566) oder via E-Mail-Anhang zukommen lassen.

Ich melde mich dann umgehend.

Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen parallel dazu gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüssen,

Dr. Thomas Schimpf
- Rechtsanwalt -

ra.schimpf@gmx.de
www.anwalt.de/rechtsanwalt_schimpf
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