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Brille nach Garantiezusage beschädigt


| 04.01.2007 15:31 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz



Ende Dezember 2006:

Habe meine Brille zu ProOptik gebracht. Die Beschichtung hinten am Bügel links und rechts geht ab, ein Garantiefall, wie mir von der Verkäuferin bescheinigt wird.

31.12.06

Sturz aus innerer Ursache (Krampfanfall, kein Alkohol oder Fremdeinwirkung im Spiel) auf die Brille, Fassung beschädigt, verbogen. Nachweisbar durch Neurologie-Brief und Rettungsdienst-Protokoll.

4.1.07

ProOptik ruft an, sagt, die Brillenfassung ist da. Ich gehe mit meiner lädierten alten Fassung hin. Der Filialleiter meint, dass nach dem Sturz ein Garantiefall nicht mehr besteht. was für mich unersichtlich ist, da die Garantiezusage für ein Fassungsaustausch schon vor dem Sturz bestand. Er meint, er müsse möglicherweise eine Rechnung für die neue Fassung stellen. Zum Verständnis: es soll von mir aus nur die Fassung getauscht werden, nicht die Gläser.

Ist das rechtens ?

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Angaben gern wie folgt beantworten möchte.

Zunächst möchte ich darauf hinweisen, dass neben einer freiwillig übernommenen Garantie möglicherweise auch gesetzliche Gewährleistungsansprüche in Betracht kommen. Aufgrund der vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten von Garantiebedingungen lässt sich ohne nähere Kenntnis kaum pauschal sagen, welche Rechte dem jeweiligen Kunden zustehen.

Allerdings lässt sich bei Ihrer Konstellation folgendes sagen: Wenn Ihnen zuvor bereits mitgeteilt wurde, dass der Garantiefall eingetreten ist, so kann eine solche Zusage nicht zurückgenommen werden. Die Tatsache, dass nachträglich möglicherweise durch den Sturz ein weitergehender Schaden eingetreten ist, vermag daran nichts zu ändern. Sie sollten daher auf Ihrem Recht bestehen, für die bereits zuvor lädierte Fassung ein neues Äquivalent ausgehändigt zu bekommen.

Abschließend bitte ich zu beachten, dass diese Antwort zwar alle wesentlichen Aspekte des von Ihnen geschilderten Falles umfasst, jedoch daneben Tatsachen relevant sein könnten, die möglicherweise zu einem anderen Ergebnis führen würden. Verbindliche Auskünfte sind daher nur im Rahmen einer Mandatserteilung möglich.

Ich hoffe, Ihnen zunächst weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Tobias Kraft
Rechtsanwalt
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