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Briefvollmacht Anwalt


08.02.2007 00:07 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Elmar Dolscius



Hallo,
ich habe eine allgemeine Frage:
Ich habe ein Gerichtsverfahren (2004) gehabt und dafür auch einen Verteidiger beauftragt. Dieser hatte eine Vollmacht erhalten.
Der Briefverkehr ging somit direkt vom Anwalt zu Gericht.
Damals bekam ich Bewährung und eine Geldauflage.
Diese Geldauflage hatte ich vergessen zu bezahlen.
Das Gericht schickte mir zwei Erinnerungen (auf eine habe ich reagiert, die eine habe ich nicht erhalten).
Ein Termin zur Anhörung wegen Bewehrungswideruf bekam ich auch. jedoch war dieser innerhalb 48 h und ich war damals 4 wochen wegen der wm unterwegs.
das ende des liedes --> bewährung widerrufen.
Geld habe ich aber, nachdem des bewährungswiderrufungsschreiben kam, bezahlt.
Habe einen NEUNEN anwalt eingeschaltet.
JETZT MEINE FRAGE:
Muss denn nicht die Korrespodenz (Anhörung, Bewehrungswiderruf etc..) über den damaligen Anwalt gehen, der meine Vollmacht hatte?
Sind jetzt die damaligen Schreiben, die nicht an meinen damaligen Anwalt gingen, sondern nur an mich, nicht hinfällig?
Beim Steuerberater ist es doch auch so, das die korrespodenz über den steuerberater gehen muss.
Danke für die Schnelle Antwort.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

gerne beantworte ich Ihre Frage summarisch auf der Basis der mitgeteilten Informationen.

Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass Ihre Auffassung nicht zutreffend ist.
Das Sie einer Person (in diesem Fall einem Anwalt) eine Vollmacht ausstellen, bedeutet nicht, dass Sie nicht mehr handlungs- bzw. geschäftsfähig sind. Selbstverständlich können Sie nach wie vor weiter auch selbst für sich handeln und somit auch von einer Behörde oder einem Gericht zu bestimmten Handlungen aufgefordert werden.
Abgesehen davon dürfte es sehr wahrscheinlich sein, dass jeweils Kopien der damaligen Schreiben auch an Ihren damaligen Anwalt gegangen sind. Aber auch falls dies nicht der Fall gewesen sein sollte, hätten die Schreiben und Aufforderungen an Sie persönlich dadurch nicht Ihre Geltung verloren.

Dementsprechend ist keines der damaligen Schreiben an Sie hinfällig und jede angekündigte Rechtsfolge auch eingetreten.

Inwieweit Sie zum jetzigen Zeitpunkt noch etwas gegen die Folgen unternehmen können, sollten Sie mit Ihrem jetztigen Anwalt erörtern. Mit ihm können Sie desweiteren klären, ob und inwieweit Ihr damaliger Anwalt Sie zusätzlich hätte informieren müssen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meiner Antwort eine erste rechtliche Orientierung geben und wünsche Ihnen viel Erfolg in der Angelegenheit.

Mit freundlichen Grüßen

Elmar Dolscius
Rechtsanwalt
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