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Brandschaden - Hausratversicherung leistet an Versicherten - Regress an Verursacher

30. April 2021 07:37 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


14:42

Ein Brandschaden ist entstanden.
---
Die Versicherung leistet vertragsgemäß an den Versicherten.
Der Verursacher soll lt. Angaben der Versicherung in Regress genommen.
---
Nun steht die Schuldform des Verursachers noch nicht fest, da bislang kein Straf-Richter darüber befunden hat.
---
Welche Einspruchsmöglichkeiten hat der noch nicht verurteilte Brandverursacher,
sich gegen einen spotanen Regress durch die Versicherung zu schützen ?

30. April 2021 | 08:46

Antwort

von


(143)
Auf der Rinne 43
37308 Heilbad Heiligenstadt
Tel: 03606 506459
E-Mail:

Sehr geehrter Fragetseller,

gerne beantworte ich Ihre Beratungsanfrage, wie folgt:

Solange noch nicht feststeht, wer den Schaden verursacht hat, bzw. ob jemand dafür haftbar genmacht werden kann (Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit), sollten Sie eventuelle Regressansprüche der Versicherung schriftlich nachweisbar, per Einwurfeinschreiben, zurückweisen.

Allein die reine Vermutung, dass jemand als Verursacher in Anspruch genommen werden könnte, reicht nicht aus.

Zahlen Sie also nicht, sondern weisen Sie den Anspruch zunächst in Grund und Höhe zurück.

Die Beweislast, dass Ihnen gegenüber Ansprüche bestehen, obliegt der Versicherung.


Ich hoffe, Ihnen zunächst etwas Beruhigung verschafft zu haben; bei Unklarheiten fragen Sie gerne nach.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin Müller


Rückfrage vom Fragesteller 30. April 2021 | 10:31

Sehr geehrte Fr. Rechtsanwältin Müller,

Danke für Ihre Rückmeldung.

---
Der Verursacher hat die Verursachung an sich - allen betroffenen Seiten - offengelegt und geschildert.
---
Es ist die Frage, ob die Versicherung ohne ein strafrichterliches Urteil den schadenersatzlichen Regress sofort durchsetzen kann, oder ob man hier die strafrechtliche Seite abwarten muss.
---
Bitte um Ihre Einschätzung.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 30. April 2021 | 14:42

Guten Tag,

die Versicherung muss Ihnen Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit nachweisen.
Eine strafrechtliche Verurteilung kann dafür maximal Indiz sein, denn das Strafrecht differenziert nur zwischen Vorsatz und Fahrlässigkeit, während im Zivilrecht gerade hier zwischen grober und leichter Fahrlässigkeit unterschieden werden muss.
Die Beweislast bleibt also so oder so bei der Versicherung, egal, ob eine strafrechtliche Verurteilung erfolgte, oder nicht. Es muss folglich keine strafrechtliche Entscheidung abgewartet werden.

Beste Grüße, RAin Müller

ANTWORT VON

(143)

Auf der Rinne 43
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