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Bluterguss nach Blutabnahme


05.03.2007 15:42 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Markus Timm



Guten Tag.

Mir wurde am Sonntag dem 26.02.07 Blut auf einem Polizeirevier abgenommen, da mir eine Straftat ("gef Eingriff in den Straßenverkehr") vorgewurfen wurde. Bei der Blutabnahme durch die gerufene Ärztin passierte folgendes: Einstich durch die Ärztin, sie zog die Spritze auf und der Innenkolben verabschiedete sich aus dem Gehäuse, die Folge sind Schmerzen beim Durchstrecken und -beugen, und ein riesiger Bluterguß im Arm (andauernd seit Montag dem 27.02.07), da das angesaugte Blut nicht abgepumpt wurde. Ein weiterer Versuch am anderen Arm blieb ohne Folgen. Meine Fragen: Kann ich dagegen vorgehen? Ist dies nicht Körperverletzung? Lohnt es sich überhaupt etwas zu unternehmen, und wenn ja wie sollte ich vorgehen? Ich selbst habe bisher nicht dagegen unternommen, bin aber am kommenden Freitag vorgeladen, dort würde ich eventuell die Sache ankreiden.

Danke im Vorraus.

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts wie folgt summarisch beantworten will:

Der Arzt muss genau die gleiche Sorgfalt bei der medizinischen Handlung anwenden, der anzuwenden wäre, wenn es sich um eine „freiwillige“ Untersuchung handeln würde. Der Tatbestand der fahrlässigen Körperverletzung wäre gegeben, wenn ein so genannter Kunstfehler unterlaufen wäre. Ob dies bei Ihnen der Fall war, müssten Sie durch ein ärztliches Gutachten feststellen lassen. Sodann hätten Sie einen Schmerzensgeldanspruch.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Auskunft weiter geholfen zu haben. Selbstverständlich stehe ich Ihnen im Rahmen der Nachfragefunktion.

Mit freundlichem Gruß

M. Timm
-Rechtsanwalt-
www.peukerttimm.de

Nachfrage vom Fragesteller 05.03.2007 | 17:41

Ich danke Ihnen für Ihre Antwort. Dazu hätte ich ergänzende Fragen: Bekomme ich dieses Attest/Gutachten beim Hausarzt und ist der Zeitpunkt der Feststellung des Schadens erheblich? Der Zeitpunkt der Blutabnahme ist ja schon mehr als eine Woche her, aber als Laie konnte ich das Ausmaß der Sache nun wahrlich nicht erahnen.

Mit freundlichem Gruß

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.03.2007 | 17:53

Der Hausarzt müsste in der Lage sein, ein entsprechendes Gutachten abzugeben. Es handelt sich sodann aber um ein Privatgutachten, welches zwar ein nicht zu unterschätzenden Beweiswert vor Gericht hat. Ein selbständiges Beweisverfahren wäre hier aber angezeigt, um abschließend Rechtssicherheit zu erlangen. Dies ist aber auch der kostspieligere Weg.

Der Zeitpunkt ist dann nicht relevant, wenn die Verletzung auf die ärztliche Behandlung zurück zu führen ist. Hiervon gehe ich in Ihrem Fall aus.

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