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Blechschaden am Auto


| 11.08.2007 17:33 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

am 11. Juli um 16 Uhr fand ich zu Hause im Innenhof das Auto
meiner Mutter unfallbeschädigt vor.
Ein Besucher unserer Familie hatte mich auf den Schaden (Fahrer-
seite vorne links massive Einbeulung des Kotflügels, Beschädi-
gung Fahrertüre)aufmerksam gemacht.
Leider war es bei diesem Auto bereits der vierte Schaden dieser
Art.
Der Verursacher hat sich nicht gemeldet.

An diesem Tag kam um 07.50 Uhr eine Gerüstbaufirma mit zwei
Lkw´s in den Innenhof, einem VW Lkw mit großer Ladefläche
(Mittelding zwischen VW-Bus Transporter und einem 7,5-Tonner)
und einem Mercedes Lkw, 7,5 t.
Gleichzeitig kamen Arbeiter des Hauseigentümers, ohne ihr Fahr-
zeug im Innenhof zu parken.
Der Mercedes Lkw parkte den ganzen Tag in der engen Einfahrt
des Innenhofes, so daß bis zum Arbeitsende um 15.00 Uhr kein
anderes Auto oder Lkw in den Innenhof gelangen konnte.
Genau um 15 Uhr verließen die Fahrzeuge der Gerüstbaufirma
den Innenhof. Zeitgleich kam unser Besucher.
In der Zeit von 15 bis 16 Uhr saß ich bei geöffnetem Fenster
zusammen mit dem Besucher in unserer Wohnküche mit sehr guter
Sicht zum Innenhof hinaus.
Der Besucher und ich sind absolut sicher, daß während dieser
einen Stunde die Beschädigung des Autos nicht passiert sein
kann, weil kein anderes Fahrzeug in den Innenhof kam. Dies
hätten wir gesehen und gehört.
Am Morgen, als die Arbeiten begannen, befand ich mich im Innen-
hof, um die Arbeiter zu fragen, ob unsere Autos umgeparkt
werden müssen. Zu diesem Zeitpunkt war das Auto meiner Mutter
definitiv nicht beschädigt.

Ich schließe daraus, daß einer der beiden Lkw´s der Gerüstbau-
firma den Schaden verursacht hat.
Die Arbeiter des Hauseigentümers haben dieselbe Meinung.

Die Polizei stellte keine Lackspuren an den Lkw´s fest.
Meiner Meinung nach, muß es nicht unbedingt zu einem Lackabrieb
kommen.(Die Beule war groß und einer Halbkugel ähnlich, es
handelte sich um eine Anstoßfläche und nicht um einen Anstoß-
punkt.)

Die Lenker der Lkw´s sagten, sie hätten das Auto meiner Mutter
nicht beschädigt.
Die Lkw´s haben beide jeweils ein Führerhaus
und abgetrennt davon, eine große Ladefläche.
Es wäre daher denkbar, daß die Lenker der Lkw´s
einen Aufprall nicht hören würden.



Frage:

Kann ich aufgrund der obenstehenden, logischen Argumentation
einen Schadensersatzanspruch gegen die Gerüstbaufirma begründen
und durchsetzen?


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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Einstellung Ihrer Frage.

Zunächst möchte ich Sie darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll, die in keinem Fall die Beratung durch einen Anwalt / Anwältin ersetzen kann.

Die rechtliche Beurteilung kann unter Umständen anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen, wenn bestimmte Angaben hinzugefügt oder weggelassen werden.

Ihre Frage beantworte ich aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben, wie folgt:

Als Anspruchssteller sind Sie hinsichtlich aller Tatbestandmerkmale darlegungs- und beweisbelastet. Dies bedeutet, dass Sie zunächst darlegen müssen, wieso Sie einen Anspruch gegen den Schuldner haben (Darlegungslast). Dieser Verpflichtung kommen Sie bereits dadurch nach, dass Sie angeben, dass der LKW das betroffene Fahrzeug angefahren hat und so der Schaden entstanden ist.
Bestreitet der Gegner allerdings diese Angaben, müssten Sie hinsichtlich aller Punkte Beweis antreten. Hierzu können Sie auf die gesetzlich geregelten Beweismittel zurückgreifen. Überhaupt denkbar wären hier der Beweis durch Zeugen oder einen Sachverständigen. Nach Ihren Angaben gab es für die Beschädigung keine Augenzeugen, sodass diese Möglichkeit ausscheidet. Der Sachverständige wird aufgrund der fehlenden Lackrückstände es eher schwer haben den Schaden konkret dem von Ihnen beschuldigten Fahrzeug zuzuordnen. Über die technische Machbarkeit eines solchen Gutachtens kann ich jedoch keine abschließende Auskunft geben.
Es mag hier nahe liegen, dass einer der LKW’s den Schaden verursacht hat, jedoch reicht dies für eine mögliche Klage voraussichtlich nicht aus. Sie müssten dazu sicher nachweisen können, dass eines der Fahrzeuge den Unfall verursacht hat. Dies ist aufgrund Ihrer Beschreibung des Sachverhalts jedoch nicht möglich.

Eine abschließende Beurteilung ist natürlich aus der Entfernung nicht möglich, jedoch erscheint eine gerichtliche Durchsetzung aufgrund des Fehlens eines Beweises als wenig Erfolg versprechend.

Ich hoffe ich konnte Ihnen mit der Antwort weiterhelfen. Sollten Sie noch weiteren Klärungsbedarf haben, nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.

Mit freundlichen Grüßen

Christopher Tuillier
Rechtsanwalt


info@rechtsanwalt-tuillier.de
www.rechtsanwalt-tuillier.de
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