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19.11.2009 01:44 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


Hallo es ist das passiert
mein Freund ist vorbestraft wegen betrug und hat eine strafe von 2 monaten freiheitsstrafe auf 3 jahren bewährung die bewährung hat er 2im juni 2009 bekommen

nun laufen gegen ihn noch ermitlungen er hatte bei ebay 40 hemden verkauft diese aber nicht verschickt nun haben die käufer anzeige erstattet er wurde vorgeladen um auskunft zu geben bei der polizei nach der aussage hat er sich alle adressen von den käufern geben lassen und alles an alle 40 leute zurückerstattet.

nun ist mene frage
1. wirkt sich das positiv aus wenn er alles schon zuück gezahlt hat

2. mit welcher srafe kann er rechnen die taten sind ja nicht in der bewährungszeit endstanden in der hat er sich bis jetzt nichts zu schulden kommen lassen.

3. wie wird der richter endscheiden soweit ich weiß kann eine freiheitsstrfe bis zu 2 jahren ausgesetzten werden mit bewährung was meinen sie wird man die bewährung erhöhen oder nicht und was ist das schlimmste was passieren kann

19.11.2009 | 06:09

Antwort

von


(257)
Ludwig-Thoma-Strasse 47
85232 Unterbachern
Tel: 08131/3339361
Web: http://www.rechtsanwaeltin-altmann.de
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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen unter Berücksichtigung des dargestellten Sachverhaltes wie folgt Stellung:

zu 1) Selbstverständlich wirkt es sich strafmildernd aus, wenn der Täter sich um Wiedergutmachung, also um Ausgleich des Schadens bemüht bzw. diesen herbeigeführt hat.

Zu 2) Hier ist mir der zeitliche Ablauf nicht ganz klar. Bitte teilen Sie mir mit wann welche Taten begangen wurden, wann diese verurteilt wurden und informieren Sie mich über das Ende der Bewährungszeit.

Zu 3) Um diese Frage zu beurteilen muss Einsicht in die Ermittlungsakten genommen werden. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit die Bewährungszeit zu widerrufen oder diese zu verlängern.

Um die Fragen abschließend zuverlässig beurteilen zu können halte ich eine Einsichtnahme in die Gerichts – und Ermittlungsakten für unabdingbar, so dass ich Ihnen dringend anrate einen Kollegen hiermit zu beauftragen. Selbstverständlich können Sie sich diesbezüglich gerne unter den oben stehenden Kontaktdaten direkt an mich wenden.

Abschließend möchte ich Sie noch auf Folgendes hinweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Einblick in die Rechtslage verschafft haben zu können und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin


Nachfrage vom Fragesteller 19.11.2009 | 13:00

Hallo also die Tatzeit für die mein Freund Bewährung bekommen hat war Anfang 2008 dazu verurteilt würde er im Juni 2009 und die tatzeit wegen den 40 Sachen war Anfang 2009 also im Januar was denken sie wird also passieren rein von meinen Schilderung her er hat ja auch alles zurück bezahlt wird die Bewährung erhöht oder kommt er gleich ins gefangniss bitte sagen sie mir was sie denken auch ohne Akteneinsicht nur durch meine Schilderung

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.11.2009 | 05:11

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu Ihrer Nachfrage wie folgt Stellung:

Bei einem Betrug in 40 Fällen handelt es sich um gewebsmäßigen Betrug im Sinne des § 263 Abs. 2 Nr. 1 StGB. Dieser wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren bestraft. Je nachdem wie hoch der Schaden bei jedem einzelnen Betrug war kann eine Freiheitsstrafe ausgesprochen werden, die zur Bewährung ausgesetzt werden kann. Ist der Täter bereits vorbestraft ist es auch durchaus denkbar, dass die Strafe nicht zur Bewährung ausgesetzt wird. Nachdem die Tat vor der Verurteilung der ersten Tat begangen wurde, wird hier eine Gesamtstrafe nach § 54 StGB zu bilden sein. Ohne Kenntnis der Akten lässt sich dies aber kaum zuverlässig beurteilen.

Um eine Strafaussetzung zur Bewährung zu erreichen müssten Tatsachen glaubhaft vorgetragen werden, warum der Verurteilte voraussichtlich keine Straftat mehr begehen wird. Dies wäre beispielsweise der Fall, wenn der Verurteilte glaubhaft vorträgt nun sein Leben ändern zu wollen, weil er etwa eine neue Lebenspartnerin gefunden und somit nun ein sicheres soziales Umfeld hat oder bei vorheriger Arbeitslosigkeit nun wieder in einem Beschäftigungsverhältnis steht. Durch den Widerruf der Bewährung wären ihm diese Chancen eben wieder genommen.

Da eine Freiheitsstrafe ohne Bewährung doch ein tiefgreifender Einschnitt in das Leben sein kann, rate ich erneut dringend einen Rechtsanwalt zu beauftragen, der Einsicht in die Akten nehmen und entsprechend die weitere Vorgehensweise bestimmen kann.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin


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