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Bitte um Rat zu meinem Wiedereinstieg nach Elternzeit


10.03.2006 07:53 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Hallo,
ich bin seit 1,5 Jahren bei einem mittelständischen Unternehmen (ca. 200 MA) in Teilzeit (20 Std./Wo., unbefristeter Arbeitsvertrag) beschäftigt. Momentan bin ich in Mutterschutz und habe meine Elternzeit für 1 Jahr schriftlich gegenüber dem Arbeitgeber angemeldet.

Muss mir mein Arbeitgeber nach Ablauf dieser 1-Jahres-Elternzeit eine Teilzeitstelle anbieten (gleiche Konditionen wie vor Elternzeit?)?
Wie verhält es sich, wenn keine Stelle verfügbar sein sollte, - kann ich dann meine Elternzeit auf (max.) insgesamt 3 Jahre ausdehnen (sprich, immer wieder innerhalb dieser 3 Jahre eine Teilzeitstelle anfragen) oder habe ich nun (leider) meinen Rechtsanspruch auf 3 Jahre Elternzeit "verwirkt", weil ich meinen Wiedereinstieg bereits nach einem Jahr Pause geplant und auch so schriftlich gegenüber dem Arbeitgeber angekündigt habe?
Könnte mich mein Arbeitgeber also nach einem Jahr evtl. so "loswerden", wenn keine Stelle verfügbar ist oder ist er verpflichtet, mich zumindest für 3 Jahre Elternzeit zu halten?

Vielen Dank.

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Sehr geehrte Fragestellerin,

der Arbeitgeber muss Ihnen keine "Stelle anbieten", weil das Arbeitsverhältnis nur ruht. Es wird nach Ablauf der Zeit (momentan 1 Jahr) fortgeführt.
Eine Verlängerung der Elternzeit ist mit Zustimmung des Arbeitgebers möglich. Er hat seine Zustimmung zu erteilen, wenn keine betrieblichen Belange entgegenstehen. Auch muss er zustimmen, wenn Sie einen wichtigen Grund vorweisen. Z. B. der Wegfall der vorgesehenen Betreuungsmöglichkeit des Kindes während Ihrer Arbeitszeit.

Nach dem Ende der Elternzeit besteht der Anspruch, zu den bisherigen Bedingungen entweder auf dem gleichen oder einem gleichwertigen Arbeitsplatz weiterbeschäftigt zu werden. Bei einer wie bei Ihnen gegebenen Teilzeitbeschäftigung von bis zu 30 Wochenstunden haben Sie nach dem Ende der Elternzeit keinen Anspruch auf die Weiterführung der Teilzeitstelle. Dies könnte der Arbeitgeber ablehnen. Dies dürfte bei einem wie bei Ihnen gegebenen Betrieb fast unmöglich sein. Die Vergangenheit hat ja gezeigt, dass die Teizeitarbeit funktioniert.

Mit freundlichem Gruß
H. Momberger
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