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Bitte um Hilfe. Mahnbescheidgebühren


05.09.2007 14:02 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling



Hallo,

ich schildere kurz das Problem:

Es besteht eine Forderung einer Anwaltskanzlei, die den Gläubiger vertritt. Am 29.01.07 wurde mir ein Betrag von 443,40 € in Rechnung gestellt. Diesen Betrag habe ich seitdem durch eine Ratenzahlung (zum 20. eines jeden Monats) geschmälert. Ich kam leider ab Juli mit den Raten in Verzug. Habe am 31.08.07 die Ratenzahlung wieder aufgenommen. Nun erhielt ich gestern ein Schreiben mit dem Hinweis, dass das gerichtliche Mahnverfahren eingeleitet wurde. Die geltend gemachte Forderung Beträg 340,97 €. Die sich wie folgt zusammen setzt:

Hauptforderung 139,23 €
7,70 % Zinsen seit d. 09.12.2006 14,64 €
vorgerichtliche Mahnkosten 12,50 €
Auslagen Anschriftenermittlung 0,15 €
Auslagen Mahnschreiben 11,70 €
Gebühr Mahnbescheid 25,00 €
Auslagenpauschale Mahnbescheid 5,00 €
Einigungsgebühr 67,50 €
Gebührenanrechnung/Mahnschreiben 42,25 €
Gerichtskosten für den Mahnbescheid 23,00 €

So, nun zu meinem Anliegen. Ich bin der Meinung, dass der Betrag von 340,97 € zu hoch ist. Im Prinzip fange ich mit dem zahlen wieder von Vorne an. Schließlich habe ich mich von 443,40 € auf 139,23 € vorgekämpft und soll nun wieder 340,97 € zahlen.

Am Telefon wurde mir gesagt, wenn ich in drei Raten zahle, dann verzichten sie auf die Gebühr von 25 €.

Ich bitte um Ihre Hilfe. Ist der Betrag von 340,97 € angebracht?

Vielen Dank im Voraus



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

1.)Hauptforderung 139,23 €
Soweit diese in der genannten Höhe noch nicht ausgeglichen ist, dann besteht die Forderung zu recht.

2.) 7,70 % Zinsen seit d. 09.12.2006 14,64 €
Die Zinshöhe ist der gesetzliche Zinssatz und beträgt bis 31.12.2006 6,95%, ab 01.01.07 bis 30.06.07 7,70 und ab 01.07.07 8,19%. Der Betrag errechnet sich aus dem jeweils noch offenen Betrag der Hauptforderung, es sei denn es wurde was anderes vereinbart.

3.) vorgerichtliche Mahnkosten 12,50 €
Ist eine solche Mahnung vorhanden, dann sind die Kosten korrekt.

4.) Auslagen Anschriftenermittlung 0,15 €
Wenn Ihre Anschrift nicht vorhanden war oder sich geändert hat und eine Nachfrage gestellt wurde, dann ist diese Forderung berechtigt.

5.) Auslagen Mahnschreiben 11,70 €
Liegt das Mahnschreiben vor, so ist die Forderung berechtigt und auch nicht der Höhe nach überzogen.

6.) Gebühr Mahnbescheid 25,00 €, Auslagenpauschale Mahnbescheid 5,00 €
Diese Gebühren entsprechen den gesetzlichen Vorschriften.

7.) Einigungsgebühr 67,50 €
Durch den Abschluss der Ratenzahlung ist diese Gebühr entstanden und der Höhe nach bestimmt sich diese durch das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz. Bei der genannten ursprünglichen Hauptforderung ist diese Gebühr der Höhe nach zutreffend


8.) Gebührenanrechnung/Mahnschreiben 42,25 €, Gerichtskosten für den Mahnbescheid 23,00 €
Diese Gebühren entsprechen den gesetzlichen Vorschriften.



Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Gebühren in dem geforderten Umfang wohl von Ihnen zu tragen sind, wenn die jeweiligen Tätigkeiten ausgeführt wurden und der Mahnbescheid schon beantragt wurde.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..


Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin

Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel.: 0351/2 69 93 94
Fax: 0351/2 69 93 95
e-mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
www.anwaltskanzlei-sperling.de


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