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Binationale Ehe - Scheidung bei unbekannten Aufenthalt


| 04.01.2007 13:10 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren,

am 09.10.2004 habe ich hier in Deuschland einen Tunesier geheiratet. Am 14.01.2006 habe ich meinen Mann durch die Polizeit vor die Tür setzen lassen. Nach meinem letzten Informationen befand er sich in Südfrankreich, Grossraum Toulon. Bis Ende August 2006 gab es noch telefonischen Kontakt, seitdem nichts mehr. Selbst seine Familie kennt angeblich nicht seinen genauen Aufenthaltsort, obwohl ich aus sicherer Quelle weiss, dass er mehrfach bei ihr in Tunis war.

Im Laufe unserer Ehe hat sich mein Mann nachweislich mehr im Ausland (Frankreich und Tunesien) aufgehalten als hier in Deutschland. Auch ist familiäre Gewalt gegen mich dokumentiert worden.

Während der Ehe war ich Alleinverdiener mit einem Nettogehalt von 3.000 Euro, wobei ich nicht sozialversicherungspflichtig war. Jezt hat sich mein Nettogehalt auf 2000 Euro reduziert.

Da mein Mann, wenn er überhaupt arbeitet, nur schwarz in Frankreich arbeiten kann, da er weder eine Arbeitserlaubnis noch eine Aufenthaltsgenehmigung besitzt,kann ich über sein Einkommen keine Angaben machen.

Gemeinsames Vermögen ist nicht geschaffen worden, ausser man zählt die Schulden dazu ;-) Ebenso gibt es keinen zu machenden Versorgungsausgleich.

Achja, sofern noch nützlich: mein Mann besitzt eine bis zum 11.10.2007 befristete Aufentahlterlaubnis für Deutschland.

Soweit die Ausgangsituation. Jetzt meine Fragen:

1. Ist eine Scheidung möglich, wenn ich den genauene Aufenthaltsort meines Mannes nicht kenne? Wenn ja, ist dabei ein Trennungsjahr ausreichend oder müssen es 3 sein?

2. Wie sehen meine Unterhaltsverpflichtungen aus? Trifft eventuell der Umstand einer Kurzehe zu?

3. Wie würden die Kosten aussehen?

Vielen Dank für Ihre Antwort!

Gruss

Christasha

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Sehr geehrte Ratsuchende,


sofern der Aufenthaltsort unbekannt ist, kann der Scheidungsantrag dann im Wege der sogenannten öffentlichen Zustellung beim Familiengericht ausgehängt werden. Nach Fristablauf gilt er dann als zugestellt - das einjährige Trennungsjahr ist ausreichend.

Neben der sicherlich in Betracht zuziehenden "Kurzzeitehe" kommt nach den von Ihnen geschilderten Umständen auch die Unterhaltsverwirkung in Betracht, so dass nach der bisherigen Darstellung Sie wohl keinen Unterhalt zahlen müssen.

Die Kosten hängen im Wesentlichen von dem Gegenstandswert ab, den das Familiengericht festsetzen wird, liegen aber voraussichtlich bei rund 1.500,00 EUR. Ob Prozesskostenhilfe bewilligt wird, vermag ich aber ohne nähere Angaben nicht zu beantworten.


Hier sollten Sie nun schnellstens einen Rechtsanwalt mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen beauftragen, um das Verfahren einzuleiten. Dieses könnte auch über unser Büro erfolgen, wobei dann aber ggfs. die Kosten etwas höher werden, bedingt durch Reisekosten.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 04.01.2007 | 13:28

Vielen Dank für die schnelle Antwort!
Da bin ich aber beruhigt!

Noch eine kurze Nachfrage: Würden Sie mir dazu raten eine Experten für binationale Ehen aufzusuchen oder einen "normalen" Familienrechtler?


Gruss

Christasha

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.01.2007 | 13:31

Sehr geehrte Ratsuchende,


ein "normaler Familienrechtler" ist durchaus ausreichend, da dieses eigentlich auch gängige Praxis ist.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

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