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Bin ich noch verdächtig ?

| 24.08.2008 21:25 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Anwälte,


ich habe hier http://www.frag-einen-anwalt.de/forum_topic.asp?topic_id=44733

eine Frage gestellt und mich hinterher mit der Anwältin nch kurz per Email beraten.

Ich habe zu bedenken gegeben, dass ich nicht weiss, ob zu dem Zeitpunkt Viren auf meinem Rechner war und wi egut das Virenprogramm ist.
Mir lag damals aber eine Protokolldatei vor mit einem gefundenene Trojaner aber dieser wurde dann gelöscht.

Ich habe die Phising Sache nun der Polizei gegeben und mich würde einmal interessieren ob ich jetzt zur Beweisführung gezwungen bin meinen Rechner abzugeben, bin ich also verdächtig, mich hier nicht korrekt verhalten zu haben und darf die Polizei bei mir untersuchen, ob ich genügenden Virenschutz habe ?
Oder darf man das nicht verlangen, denn ich habe ja die Anzeige gestellt !
Ich finde es etwas seltsam, es hört sich vorhin so an, als ob die Polizei mit einem Durchsuchungsbefehl hier antanzen kann un dmeinen PC untersuchen darf !
Da frage ich mich doch, wer hier der Angeklagte ist !

Danke
25.08.2008 | 05:13

Antwort

von


(258)
Ludwig-Thoma-Strasse 47
85232 Unterbachern
Tel: 08131/3339361
Web: http://www.rechtsanwaeltin-altmann.de
E-Mail:

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu Ihren Fragen wie folgt Stellung:

Aus Ihren Schilderungen kann ich keine Anhaltspunkte entnehmen, die auf eine Strafbarkeit Ihrerseits hinweisen.

Im Rahmen eines – von Ihnen angestrengten – Strafverfahrens haben die Behörden die Pflicht zu ermitteln und gegebenenfalls auch Ihren Computer dahingehend zu untersuchen, ob sich Hinweise auf den Täter ergeben und um welche Straftat es sich handelt. Insofern läge es in Ihrem Interesse, dass Ihr Computer dahingehend untersucht wird. Rechtsgrundlage ist § 103 StPO. Diese Vorschrift berechtigt die Ermittlungsbehörden unter anderem Durchsuchungen an Sachen von anderen Personen als den Tätern durchzuführen, wenn Tatsachen vorliegen, aus denen sich ergibt, dass sich zum Beispiel Spuren daran befinden könnten.

Kein Virenprogram zu haben, stellt noch keine Straftat dar.

Ich hoffe Ihnen hiermit weitergeholfen zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin


Nachfrage vom Fragesteller 25.08.2008 | 05:31

Vielen Dank, es ging mir aber auch um die zivilrechtliche fahrlässige Definition, dh.h, wenn die Polizei merkt, dass bereits ein Virus vorhanden war bzw. ich keinen Virenscanner hatte, kann dann die Bank sagen, sie erstattet mir den Betrag nicht, der durch den Phising Betrug entstanden ist ?

Wäre es daher nicht sinnvoller garnichts zu sagen bzw. darf ich überhaupt dann Schweigen ?
Die Polizei wird die Ergebnisse ja sicher meiner Bank weiterleiten oder die Bank bzw. deren Versicherung für Phisimgbetrug wird sicherlich interessiert an den Ursachen sein .

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.08.2008 | 10:24

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Im Strafverfahren hat ein Angeklagter das Recht zu Schweigen. Als Zeuge müssen Sie aussagen und zwar wahrheitsgemäß, außer sie haben ein Zeugnisverweigerungsrecht. Ein solches bestünde beispielsweise, dann Sie sich durch Ihre Aussage selbst belasten würden. Grundsätzlich ist es immer ratsam als Beschuldigter/Verdächtigter/Angeklagter keine Angaben bis eine Einsichtnahme in die Akten erfolgt ist. Dies ist nur durch einen Rechtsanwalt möglich.

Bezüglich Ihrer Andeutung hinsichtlich eines Betruges durch Phishing fehlen Sachverhaltsangaben ohne die keine rechtliche Beurteilung abgeben kann.

mit freundlichen Grüßen

Astrid Hein
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 20.11.2008 | 00:01

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