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Bin ich in die Erbengemeinschaft meiner Frau eingetreten?

| 02.04.2013 08:34 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab


Sehr geehrte Damen und Herren,

Folgender Fall ist bei mir eingetreten:
Meine Frau, verstorben am 26.03.2013, hat laut Erbschein vom 17.05.2001 zusammen
mit ihren zwei Schwestern in Form einer Erbengemeinschaft von ihren Bruder, der
verstorben ist am 05.03.2001, ein Grundstück geerbt. Für dieses Grundstück wurde
erst im März/April 2013 ein Käufer gefunden, das Grundstück ist noch nicht verkauft.
Zwischen mir und meiner Frau liegt ein gemeinsames notarielles Ehegattentestament
vor, wo wir uns gegenseitig zum alleinigen Erben eingesetzt haben, weil die Ehe kinderlos
geblieben ist. Wie verhalte ich mich als hinterbliebener Ehemann zu dieser Erbengemein-
schaft, zu mal meine verstorbene Frau juristisch in dieser Welt nicht mehr vorhanden ist.

Mit freundlichen Grüßen

B.B.

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:

1.

Ihre verstorbene Ehefrau war nach dem Tod ihres Bruders gemeinsam mit ihren beiden Schwestern Erbin geworden. Hier liegt eine sogenannte ungeteilte Erbengemeinschaft vor. Das Grundstück, das zum Nachlaß gehörte, steht im gemeinsamen Eigentum der drei Erben des Erblassers.

2.

Sie sind nach dem Tod Ihrer Ehefrau Erbe nach Ihrer Ehefrau geworden. D. h., damit sind Sie anstelle Ihrer verstorbenen Ehefrau in die Erbengemeinschaft neben den beiden Schwestern Ihrer Ehefrau eingetreten.

Die Auflösung dieser Erbengemeinschaft erfolgt nun in der Weise, daß das Grundstück verkauft wird und der Erlös unter den Mitgliedern der Erbengemeinschaft zu je 1/3 aufgeteilt wird.

Verkäufer des Grundstücks sind also neben den beiden Schwestern Ihrer verstorbenen Ehefrau Sie.

3.

Aus Ihrer Schilderung des Sachverhalts ist nicht ersichtlich, ob und inwieweit den Schwestern Ihrer verstorbenen Ehefrau die Sach- und Rechtslage nach dem Versterben Ihrer Ehefrau bekannt ist. Deshalb sollten Sie den beiden Schwestern mitteilen, daß es ein Ehegattentestament gebe, nach dem Sie alleiniger Erbe nach Ihrer Ehefrau geworden seien. Damit kann das Grundstück nur gemeinsam, also nur mit Ihrer Zustimmung verkauft werden.

Dieser Sachverhalt wäre den beiden anderen Mitgliedern der Erbengemeinschaft, also den beiden Schwestern, mitzuteilen.

Da ein Käufer offensichtlich gefunden worden ist, müssen Sie gemeinsam mit den beiden Schwestern Ihrer verstorbenen Ehefrau den Notarvertrag auf der Verkäuferseite unterzeichnen. In den Notarvertrag kann dann auch beispielsweise aufgenommen werden, daß der Erlös abzüglich eventueller Verbindlichkeiten zu je 1/3 an die Verkäufer zur Auszahlung kommt.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Raab, Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 02.04.2013 | 13:45

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