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Bin ich dem Kind meiner Ehefrau unterhaltspflichtig?

06.10.2018 11:08 |
Preis: 30,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde
Folgende Situation:

Ich bin mit meiner Ehefrau seit 2016 verheiratet. Meine Frau hat ein Kind mit in die Ehe gebracht. Das Kind ist 12 Jahre alt. Im Dezember 2017 haben wir ein gemeinsames Kind bekommen.

Ich arbeite, verdiene ca. 2300 Euro netto/ Monat. Meine Frau hat einen Halbtagsjob, verdient 700 Euro netto/ Monat.

Der Kindsvater des 12 jährigen zeigt an, im Wechselmodell leben zu wollen. So soll das Kind 1 Woche beim Kindsvater, 1 Woche in unserem Haushalt leben. Derzeit gilt eine Regelung, wonach das Kind alle 2 Wochen von Mittwochs bis Montags bei seinem Vater verweilt. Der Vater zahlt den Mindestunterhaltssatz, wir verzichteten auf die Erhöhung ab dem 12. Lebensjahr, da das Kind ja öfter als "eigentlich" vorgesehen beim Vater wohnt.

1. Frage: Sollte das Wechselmodell vollzogen werden: Wie verteilt sich sodann die finanzielle Unterhaltspflicht inkl. Kindergeld?

2. Frage: Sollte das Kind ganz zu seinem Vater ziehen, wäre ich als Ehepartner meiner Frau dann dem Kindsvater unterhaltspflichtig gegenüber? Oder würde sich der Unterhaltsanspruch an dem Gehalt meiner Frau orientieren? Wie hoch würde dieser dann ausfallen, Kindergeld nicht ausser acht gelassen.

Über eine rechtssichere Antwort bedanke ich mich im Voraus.

1. Frage:
06.10.2018 | 11:38

Antwort

von


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63667 Nidda
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Frage auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie, dass schon geringe Abweichungen im Sachverhalt zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

1. Beim Wechselmodell entfällt die Unterhaltspflicht für beide Parteien. Der Kindergeldbezugsberechtigte ist dem anderen Teil zum hälftigen Ausgleich verpflichtet.

2. Der Unterhaltsanspruch orientiert sich alleine am Einkommen Ihrer Frau. Sie sind Ihrer Frau allerdings zur Zahlung eines angemessenen Taschengeldes verpflichtet. Auch mit diesem Taschengeld (5% des bereinigten Nettoeinkommens) wäre Ihre Frau aber nicht leistungsfähig, sodass ein Unterhaltsanspruch nicht durchsetzbar wäre. Wenn Sie in Eigentum wohnen oder sonstige Einkünfte haben, kann sich dies aber anders darstellen, da Ihrer Frau dann ein Wohnvorteil zuzurechnen wäre.

Ich hoffe, Ihre Frage umfassend beantwortet zu haben. Sollte dies nicht der Fall sein, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt


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