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Bin ich auch gegenüber der Mutter gesetzlich zu Unterhaltszahlungen verpflichtet obwohl wir nie zusa


12.12.2005 05:27 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Ich hatte eine Bezieheung von ca.1 Jahr aus dem ein Kind entstanden ist.Die Mutter lebt ca.300 Km von mir entfernt.Wir hatten keinen gemeinsammen Haushalt und haben uns nur alle 2-3 Wochen an den Wochenenden gesehen.Für das Kind zahle ich 185€ Unterhalt.Nun habe ich Post von der Arbeitsgemeinschaft:Grundsicherung für Arbeitssuchende im Landkreis Saalfeld bekommen worin man mich auffordern tut auch für die Mutter Unterhalt zu zahlen.
Meine Frage ist nun:Bin ich auch gegenüber der Mutter gesetzlich zu Unterhaltszahlungen verpflichtet obwohl wir nie zusammen gewohnt haben und ich schon für das Kind Unterhalt zahle?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie sind der Mutter gegenüber grundsätzlich nach § 1615 l BGB ( die Vorschrift können Sie über unserer Homepage nachlesen ) zum Unterhalt verpflichtet.

Dabei kommt es nicht darauf an, ob Sie mit der Kindesmutter zusammengelebt und auch dem Kind Unterhalt zahlen.

Die Unterhaltspflicht endet nach dem Wortlaut des Gesetzes drei Jahre nach der Geburt des Kindes, wobei die Rechtssprechung schon erkennen läßt, diese Frist auszuweiten. Heiratet die Mutter jedoch zwischenzeitlich, entfällt der Unterhaltsanspruch.

Sie sollten das Schreiben der ARGE mit einem Kollegen oder einer Kollegin vor Ort besprechen; dieses gilt insbesondere für die Höhe des Unterhaltes. Die Höhe ist von vielen Faktoren abhängig, die nur auf den Einzelfall bezogen geklärt werden kann. Gerne können Sie auch unserem Büro das Schreiben übersenden.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle


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